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Presseinformation
Sicherheit
und Wirksamkeit eines Mistelpräparates
auch bei Hautkrebs aufgezeigt
Schwäbisch
Gmünd im Juli 2005. Aktuelle Studienergebnisse zeigen, dass
eine Therapie mit dem Mistelpräparat Iscador® auch
bei schwarzem Hautkrebs als sicher und wirksam angesehen werden
kann. Weiterhin konnte ein deutlicher Überlebensvorteil für
die mit dem Mistelextrakt behandelten Patienten festgestellt
werden.
Die
Behandlung mit Mistelpräparaten ist heute ein fester Bestandteil
in der Krebstherapie. Etwa zwei Drittel der Krebspatienten
wenden unkonventionelle Therapieverfahren an, die Mehrzahl
entscheidet sich dabei für eine Misteltherapie. Normalerweise
werden Mistelextrakte zusätzlich zu schulmedizinischen Therapieverfahren
eingesetzt, meist begleitend oder im Anschluss an Operation,
Bestrahlung, Chemo- und/oder Hormontherapie.
Zu
Iscador®,
dem Mistelpräparat mit der längsten und breitesten Erfahrung,
liegen nun neue Studienergebnisse in Form einer kontrollierten,
epidemiologischen, retrolektiven Kohortenstudie vor, welche
die Sicherheit und Wirksamkeit auch bei schwarzem Hautkrebs
aufzeigen.[1])
So hatten die Patienten in der Mistelgruppe im Vergleich zur
unbehandelten Kontrollgruppe eine deutlich längere Überlebenszeit.
Auch in Bezug auf die Gesamtsterblichkeit, das tumorfreie
Überleben sowie das Hirnmetastasen-freie Überleben konnte
in der Mistelgruppe ein Vorteil gegenüber der unbehandelten
Gruppe festgestellt werden, so die Ergebnisse der in der Fachzeitschrift
„Arzneimittel Forschung/Drug Research“ veröffentlichten Studie.
Ziel
der Studie war es, die Sicherheit und Wirksamkeit einer langfristigen
Therapie mit dem standardisierten Mistelextrakt bei schwarzem
Hautkrebs zu untersuchen. 686 Patienten aus 35 Zentren in
Deutschland und der Schweiz nahmen an der Studie teil. 329
dieser Patienten bekamen nach der Operation den Mistelextrakt
zwei- bis dreimal wöchentlich für mindestens sechs Monate
subkutan, d. h. unter die Haut, gespritzt. Die 357 Patienten
der unbehandelten Kontrollgruppe wurden lediglich sorgfältig
beobachtet. Die Nachbeobachtung beider Gruppen erfolgte über
einen Zeitraum von drei Jahren oder bis zum Versterben der
Patienten.
Die
Therapie ist gut verträglich
Um
die Therapiesicherheit zu prüfen, wurden die durch den Mistelextrakt
bedingten unerwünschten Arzneimittelwirkungen, eine eventuelle
Verstärkung des Tumorwachstums sowie ein möglicherweise gehäuftes
Auftreten von Metastasen beurteilt.
Aus
den Ergebnissen wird deutlich, dass die Misteltherapie allgemein
gut vertragen wurde. Nur sehr wenige der Patienten (3,3 Prozent)
reagierten auf den Mistelextrakt mit Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen,
Abgeschlagenheit, Fieber, Juckreiz oder Schlafstörungen. Bei
12,8 Prozent der Patienten trat eine so genannte Lokalreaktion
um die Einstichstelle herum auf, die aber gerade zu Therapiebeginn
eine eher erwünschte Begleiterscheinung darstellt. Diese Reaktionen
fielen stets leicht bis mittelschwer aus und klangen wieder
vollständig ab. Starke Nebenwirkungen oder eine Verstärkung
des Tumorwachstums wurden nicht beobachtet. Auch gab es keine
Hinweise auf ein vermehrtes Auftreten von Hirnmetastasen oder
anderen Metastasen in der Mistelgruppe.
Die
Therapie ist wirksam
Die
vorliegenden Untersuchungsergebnisse demonstrieren auch die
Wirksamkeit des Mistelpräparates. So überlebten die mit Mistelextrakt
behandelten Hautkrebspatienten länger als die Patienten in
der unbehandelten Kontrollgruppe. Die tumorbedingte Sterblichkeitsrate
für die Mistelgruppe war dementsprechend geringer und lag
bei 8,9 Prozent im Gegensatz zur Kontrollgruppe, wo die Sterblichkeitsrate
bei 10,7 Prozent lag.
Um
diese überaus positiven Resultate zu überprüfen und zu erhärten,
sind weitere Studien geplant.
Interessierte,
die mehr über die Misteltherapie erfahren möchten, können
unter der Telefonnummer 01805 / 935 332 die kostenlose Broschüre
„Eine
Chance mehr bei Krebs“ bestellen oder sich auf der Homepage
www.einechancemehrbeikrebs.de
informieren.
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Bei
weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:
Dr.
Bettina Arnold-v. Versen
Redakteurin Onkologie
WELEDA
AG
Möhlerstr. 3
73525 Schwäbisch Gmünd
Tel.: 07171 / 919 325
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