Insulin Therapie mit dem Basalinsulin Lantus ( Insulin Glargin) bei Medizin 2000  
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Basalinsulin Lantus ( Insulin Glargin)"

Mit Lantus® neue Chancen in der
Diabetestherapie

anlässlich der 38. Jahrestagung der
Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG)
Bremen, den 28. Mai 2003

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Kongressbericht
 

Bad Soden, 28. Mai 2003

Mit Lantus® neue Chancen in der Diabetestherapie

Mehr Lebensqualität dank flexiblerer Therapie - jetzt auch für Kinder

Neben einer normnahen Stoffwechseleinstellung wird der Erhalt bzw. die Wiederherstellung der Lebensqualität in den aktuellen Leitlinien der Deutschen Diabetes-Gesellschaft als ein wichtiges Ziel in der Diabetestherapie definiert. Eine Zielvorgabe, die vielen Ärzten bei der Umsetzung in der Praxis bisher Probleme bereitete. Neue Chancen in der Diabetestherapie und damit zur Erreichung dieses Ziels bieten hier die Zulassungserweiterungen von Lantus® für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen ab 6 Jahren sowie für die flexible Dosierung. So führt Insulin glargin zu niedrigeren Nüchternblutzuckerwerten, einer Reduktion schwerer Hypoglykämien und einer verbesserten subjektiven Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes, berichtet J. Herwig vom Zentrum der Kinderheilkunde und Jugendmedizin der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt auf einer Pressekonferenz von Aventis im Rahmen der 38. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft. Des weiteren führt die hinzu gewonnene Flexibilität für die Patienten in vielen Fällen zu einer noch höheren Therapieakzeptanz, die sich in der Güte der Stoffwechseleinstellung und den positiven Erfahrungsberichten der Patienten wiederspiegelt, erklärt Dr. Richard Daikeler, Diabetes-Schulungs- und Behandlungseinrichtung (DDG), Sinsheim.

 

In Deutschland sind zur Zeit rund 20.000 Kinder und Jugendliche an Typ-1-Diabetes erkrankt, täglich kommen drei bis vier Kinder unter 15 Jahren hinzu. Die intensivierte Insulintherapie mit einer getrennten Substitution von Basalinsulin und Nahrungsinsulin hat sich auch bei Kindern und Jugendlichen aufgrund jahrelanger klinischer Erfahrung in Deutschland weitgehend durchgesetzt, beschreibt Prof. Danne, Kinderkrankenhaus „Auf der Bult“, Hannover die derzeitige Situation in der pädiatrischen Diabetologie.

„Da bei Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes das Risiko für nächtliche Hypoglykämien hoch ist und diese deshalb oft hohe Nüchternblutzuckerwerte morgens aufweisen, erscheint die Therapie mit Insulin glargin in dieser Altersgruppe besonders sinnvoll“, resümiert Prof. Herwig aus den Ergebnissen der Zulassungsstudie für die Kinderzulassung. Ziel der offenen, prospektiven Studie war es, den Langzeiteffekt von Insulin glargin im Vergleich zu einer Kontrollgruppe (NPH-Insulin oder zinkverzögertes Schweineinsulin von Novo) bezüglich der Stoffwechsel- und Lebensqualität zu vergleichen. Während die Inzidenz symptomatischer Hypoglykämien während der Beobachtungszeit in beiden Gruppen unverändert und vergleichbar blieb, wurde das Auftreten schwerer Hypoglykämien mit Fremdhilfe in der Glargingruppe signifikant seltener beobachtet als in der Kontrollgruppe: 0,14 vs. 0,73 Ereignisse pro Patientenjahr [p<0,002]. Die Lebensqualität wurde von den Patienten in der Glargingruppe subjektiv besser bewertet als in der Kontrollgruppe; alle Patienten bevorzugten die Therapie mit Insulin glargin im Vergleich zu den anderen Verzögerungsinsulinen, fasste Herwig die wesentlichen Studienergebnisse zusammen.

Nach Einschätzung von Prof. Danne wird die Kinderzulassung für das langwirksame Insulinanalogon Insulin glargin (Lantus®) das Behandlungsspektrum in der Pädiatrie wesentlich ergänzen. So lasse sich häufig durch eine einmalige Gabe von Lantus® eine Basalinsulinsubstitution über den ganzen Tag erreichen. Ferner lassen erste Studienergebnisse vermuten, dass das Risiko besonders nächtlicher Unterzuckerungen mit Lantus® geringer als mit mehrfach täglicher Gabe herkömmlicher Verzögerungsinsuline sei, so Danne weiter.

 

Mehr Lebensqualität dank flexiblerer Therapie

In Deutschland verwenden momentan ca. 275.000 Patienten mit Diabetes Insulin glargin (Lantus®). Diesen Typ-1- und Typ-2-Diabetikern ist es jetzt möglich, den Dosierungszeitpunkt flexibel zu wählen, solange der Dosierungszeitpunkt jeweils konstant gehalten wird, fasst PD Dr. Andreas Fritsche, Universitätsklinik Tübingen die Ergebnisse der Zulassungsstudie zu­sammen. Bei Typ-2-Diabetikern konnte in der vorgestellten europäischen Studie sogar gezeigt werden, dass mit Lantus® eine bessere Stoffwechseleinstellung mit niedrigeren HbA1c-Werten und weniger symptomatischen und nächtlichen Hypoglykämien erreicht wird als mit NPH-Insulin. Insgesamt ist auch das Risiko schwerer Hypoglykämien bei Typ-2-Diabetikern unter Lantus® geringer.

Einmalgabe, flexibler Injektionszeitpunkt, weniger nächtliche Hypoglykämien und nahezu stabile Glucosewerte: diese in Studien belegten Vorteile von Lantus® werden auch von den Patienten in der Praxis als die wesentlichen definiert, berichtete Dr. Daikeler. Diese von den Patienten vorgebrachten Argumente für ihre Therapie führen zu einer erhöhten Therapiezufriedenheit und damit auch zu einer verbesserten Compliance. Dadurch lassen sich im Gespräch langfristig ehrgeizigere Therapieziele vereinbaren. Auch können die Erfahrungsquellen zufriedener Patienten als Argument herangezogen werden, um andere Diabetiker in vergleichbaren Situationen von der Insulintherapie mit Lantus® zu überzeugen, so Daikeler weiter.

Mit den Zulassungserweiterungen von Lantus® für die flexible Dosierung sowie für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen ab 6 Jahren wurden weitere wichtige Schritte für eine verbesserte Therapie, gerade in Hinblick auf die Compliance, und damit für ein Plus an Lebensqualität getan. 

Das Unternehmen

Aventis erforscht und entwickelt innovative, verschreibungspflichtige Medikamente zur Behandlung und Prävention von ernsten Erkrankungen sowie Impfstoffe. Im Jahr 2002 erzielte Aventis in seinem Kerngeschäft einen Umsatz von 17,6 Milliarden Euro, investierte 3,1 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und beschäftigte weltweit rund 71.000 Mitarbeiter. Mit innovativen Arzneimitteln und Serviceleistungen in wichtigen Therapiegebieten will Aventis kompetenter Partner für Ärzte, Apotheker und Patienten sein. Aventis ist in Deutschland Marktführer für Antidiabetika. Zur Produktpalette gehören fünf Humaninsulin-Zubereitungen (Insuman-Familie) und das 24-Stunden-Basalinsulin Insulin glargin (Lantus®) für die individuelle Insulintherapie des Typ-1- und Typ-2-Diabetes sowie das orale Antidiabetikum Glimepirid (Amaryl®) zur Behandlung des Typ-2-Diabetes. Darüber hinaus stellt Aventis für die Diabetes-Therapie verschiedene Insulin-Pensysteme und umfangreiches Schulungsmaterial für Ärzte und Patienten zur Verfügung. Der Unternehmenssitz ist in Straßburg, Frankreich. Weitere Informationen im Internet: www.aventis.de.

  Weitere Informattionen zu diesem Kongress
in Form zweier Pressemappen:
„Treat to Target“ – aber wie?
Gangbare Wege der Umsetzung von Therapieleitlinien bei Typ-1- und Typ-2-Diabetikern

anlässlich der 38. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG)
Bremen, den 28. Mai 2003

 

Mit Lantus® neue Chancen in der Diabetestherapie Mehr Lebensqualität dank flexiblerer Therapie - jetzt auch für Kinder
anlässlich der 38. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG)
Bremen, den 28. Mai 2003

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www.lantus.de

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Insulintherapie mit dem Basalinsulin Lantus ( Insulin Glargin). Kongressbericht. Aventis Pharma Pressekonferenz: Mit Lantus® neue Chancen in der Diabetestherapie
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Mit Lantus® neue Chancen in der Diabetestherapie

Mehr Lebensqualität dank flexiblerer Therapie - jetzt auch für Kinder

Neben einer normnahen Stoffwechseleinstellung wird der Erhalt bzw. die Wiederherstellung der Lebensqualität in den aktuellen Leitlinien der Deutschen Diabetes-Gesellschaft als ein wichtiges Ziel in der Diabetestherapie definiert. Eine Zielvorgabe, die vielen Ärzten bei der Umsetzung in der Praxis bisher Probleme bereitete. Neue Chancen in der Diabetestherapie und damit zur Erreichung dieses Ziels bieten hier die Zulassungserweiterungen von Lantus® für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen ab 6 Jahren sowie für die flexible Dosierung. So führt Insulin glargin zu niedrigeren Nüchternblutzuckerwerten, einer Reduktion schwerer Hypoglykämien und einer verbesserten subjektiven Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes, berichtet J. Herwig vom Zentrum der Kinderheilkunde und Jugendmedizin der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt auf einer Pressekonferenz von Aventis im Rahmen der 38. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft. Des weiteren führt die hinzu gewonnene Flexibilität für die Patienten in vielen Fällen zu einer noch höheren Therapieakzeptanz, die sich in der Güte der Stoffwechseleinstellung und den positiven Erfahrungsberichten der Patienten wiederspiegelt, erklärt Dr. Richard Daikeler, Diabetes-Schulungs- und Behandlungseinrichtung (DDG), Sinsheim.

 

In Deutschland sind zur Zeit rund 20.000 Kinder und Jugendliche an Typ-1-Diabetes erkrankt, täglich kommen drei bis vier Kinder unter 15 Jahren hinzu. Die intensivierte Insulintherapie mit einer getrennten Substitution von Basalinsulin und Nahrungsinsulin hat sich auch bei Kindern und Jugendlichen aufgrund jahrelanger klinischer Erfahrung in Deutschland weitgehend durchgesetzt, beschreibt Prof. Danne, Kinderkrankenhaus „Auf der Bult“, Hannover die derzeitige Situation in der pädiatrischen Diabetologie.

„Da bei Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes das Risiko für nächtliche Hypoglykämien hoch ist und diese deshalb oft hohe Nüchternblutzuckerwerte morgens aufweisen, erscheint die Therapie mit Insulin glargin in dieser Altersgruppe besonders sinnvoll“, resümiert Prof. Herwig aus den Ergebnissen der Zulassungsstudie für die Kinderzulassung. Ziel der offenen, prospektiven Studie war es, den Langzeiteffekt von Insulin glargin im Vergleich zu einer Kontrollgruppe (NPH-Insulin oder zinkverzögertes Schweineinsulin von Novo) bezüglich der Stoffwechsel- und Lebensqualität zu vergleichen. Während die Inzidenz symptomatischer Hypoglykämien während der Beobachtungszeit in beiden Gruppen unverändert und vergleichbar blieb, wurde das Auftreten schwerer Hypoglykämien mit Fremdhilfe in der Glargingruppe signifikant seltener beobachtet als in der Kontrollgruppe: 0,14 vs. 0,73 Ereignisse pro Patientenjahr [p<0,002]. Die Lebensqualität wurde von den Patienten in der Glargingruppe subjektiv besser bewertet als in der Kontrollgruppe; alle Patienten bevorzugten die Therapie mit Insulin glargin im Vergleich zu den anderen Verzögerungsinsulinen, fasste Herwig die wesentlichen Studienergebnisse zusammen.

Nach Einschätzung von Prof. Danne wird die Kinderzulassung für das langwirksame Insulinanalogon Insulin glargin (Lantus®) das Behandlungsspektrum in der Pädiatrie wesentlich ergänzen. So lasse sich häufig durch eine einmalige Gabe von Lantus® eine Basalinsulinsubstitution über den ganzen Tag erreichen. Ferner lassen erste Studienergebnisse vermuten, dass das Risiko besonders nächtlicher Unterzuckerungen mit Lantus® geringer als mit mehrfach täglicher Gabe herkömmlicher Verzögerungsinsuline sei, so Danne weiter.

 

Mehr Lebensqualität dank flexiblerer Therapie

In Deutschland verwenden momentan ca. 275.000 Patienten mit Diabetes Insulin glargin (Lantus®). Diesen Typ-1- und Typ-2-Diabetikern ist es jetzt möglich, den Dosierungszeitpunkt flexibel zu wählen, solange der Dosierungszeitpunkt jeweils konstant gehalten wird, fasst PD Dr. Andreas Fritsche, Universitätsklinik Tübingen die Ergebnisse der Zulassungsstudie zu­sammen. Bei Typ-2-Diabetikern konnte in der vorgestellten europäischen Studie sogar gezeigt werden, dass mit Lantus® eine bessere Stoffwechseleinstellung mit niedrigeren HbA1c-Werten und weniger symptomatischen und nächtlichen Hypoglykämien erreicht wird als mit NPH-Insulin. Insgesamt ist auch das Risiko schwerer Hypoglykämien bei Typ-2-Diabetikern unter Lantus® geringer.

Einmalgabe, flexibler Injektionszeitpunkt, weniger nächtliche Hypoglykämien und nahezu stabile Glucosewerte: diese in Studien belegten Vorteile von Lantus® werden auch von den Patienten in der Praxis als die wesentlichen definiert, berichtete Dr. Daikeler. Diese von den Patienten vorgebrachten Argumente für ihre Therapie führen zu einer erhöhten Therapiezufriedenheit und damit auch zu einer verbesserten Compliance. Dadurch lassen sich im Gespräch langfristig ehrgeizigere Therapieziele vereinbaren. Auch können die Erfahrungsquellen zufriedener Patienten als Argument herangezogen werden, um andere Diabetiker in vergleichbaren Situationen von der Insulintherapie mit Lantus® zu überzeugen, so Daikeler weiter.

Mit den Zulassungserweiterungen von Lantus® für die flexible Dosierung sowie für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen ab 6 Jahren wurden weitere wichtige Schritte für eine verbesserte Therapie, gerade in Hinblick auf die Compliance, und damit für ein Plus an Lebensqualität getan. 

Das Unternehmen

Aventis erforscht und entwickelt innovative, verschreibungspflichtige Medikamente zur Behandlung und Prävention von ernsten Erkrankungen sowie Impfstoffe. Im Jahr 2002 erzielte Aventis in seinem Kerngeschäft einen Umsatz von 17,6 Milliarden Euro, investierte 3,1 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und beschäftigte weltweit rund 71.000 Mitarbeiter. Mit innovativen Arzneimitteln und Serviceleistungen in wichtigen Therapiegebieten will Aventis kompetenter Partner für Ärzte, Apotheker und Patienten sein. Aventis ist in Deutschland Marktführer für Antidiabetika. Zur Produktpalette gehören fünf Humaninsulin-Zubereitungen (Insuman-Familie) und das 24-Stunden-Basalinsulin Insulin glargin (Lantus®) für die individuelle Insulintherapie des Typ-1- und Typ-2-Diabetes sowie das orale Antidiabetikum Glimepirid (Amaryl®) zur Behandlung des Typ-2-Diabetes. Darüber hinaus stellt Aventis für die Diabetes-Therapie verschiedene Insulin-Pensysteme und umfangreiches Schulungsmaterial für Ärzte und Patienten zur Verfügung. Der Unternehmenssitz ist in Straßburg, Frankreich. Weitere Informationen im Internet: www.aventis.de.

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