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Verbesserungen dringend notwendig – und möglich

Zur Brustkrebstherapie in die USA?

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„In Deutschland entsprechen in den meisten Kliniken weder die Früherkennung noch die Therapie den modernen, internationalen Kriterien“, kritisierte Professor Kreienberg, Ärztlicher Direktor der Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Universität Ulm. „Bei uns wird noch immer über den Sinn eines flächendeckenden Mammographie-Screenings diskutiert. Brusttumore werden meist erst ab einer Größe von mehr als zwei Zentimetern entdeckt und neue Erkenntnisse nicht schnell genug in die Praxis umgesetzt. In der Chemotherapie kommen Wirkstoffkombinationen zum Einsatz, die nicht neuestem Wissen entsprechen – obwohl internationale Standards seit längerem wirksamere Therapien empfehlen.“

 

Deutschland am unteren Ende der Erfolgsskala

Die Folge: Mit 40 Prozent und damit einer um 14 Prozent höheren Sterblichkeitsrate als in den USA ist Deutschland nur auf Platz sieben unter den größten Industrienationen zu finden. Nur die Frauen in Italien (41 Prozent), Großbritannien (43 Prozent) und Spanien (46 Prozent) sind noch schlechter dran.

Sollen deutsche Patientinnen also zur Behandlung in die USA? Privatdozent Dr. Michael Untch, Leitender Oberarzt der Frauenklinik im Klinikum Großhadern, München: „Das müssen sie nicht. Wir sind imstande, eine gute Qualität zu liefern. Gesichert ist die Therapiequalität in den derzeit etwa 60 Brustkrebszentren. Hier werden auch Studien durchgeführt. Allerdings profitieren davon bisher nur fünf Prozent der Frauen.“

Im Rahmen der fünf Säulen der Brustkrebsbehandlung (Operation, Bestrahlung, Hormon-, Antikörper- und Chemotherapie) zeigen sich in den letzten Jahren durch intensive Forschungen folgende Ergebnisse:

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