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Neue
Studien belegen: Effektive Blutglucoseregulation bei signifikant
geringerem Hypoglykämie-Risiko unter Lantus®
New
Orleans, 14. Juni 2003 – Im Rahmen der 63. Jahrestagung der
American Diabetes Association (ADA) stellten Experten aktuelle
Studienergebnisse vor, die erneut eine effektive Senkung der
Blutzuckerspiegel bei signifikant geringerem Hypoglykämie-Risiko
unter der Therapie mit Lantus®
belegen. Neben einer Metaanalyse wurden Studienergebnisse zur
flexiblen Dosierung von Lantus®
sowie zur Umstellung von einer Insulinpumpentherapie präsentiert.
Prof.
Dr. med. Hannele
Yki-Järvinen, Diabetes-Abteilung der Universität Helsinki,
Finnland, stellte die Ergebnisse einer Meta-Analyse von drei
klinischen Studien (1.785 Typ-2-Diabetikern) vor. In dieser wurde das Verhältnis der
Stoffwechselkontrolle und dem Auftreten von Hypoglykämien unter
der Therapie von Insulin glargin und NPH-Insulin verglichen. Die
Ergebnisse belegen, dass bei Typ-2-Diabetikern, die Lantus®
in Ergänzung zur bestehenden oralen Therapie einsetzen, eine
bessere Soffwechselkontrolle verbunden mit einem niedrigeren
Hypoglykämie-Risko im Vergleich zu NPH-Insulin zu erwarten ist.
So zeigte sich bei den Typ-2-Diabetikern, die einmal täglich
Lantus®
erhielten, eine um 23 Prozent niedrigere Rate aller hypoglykämischen
Ereignisse und um 39 Prozent weniger nächtliche Hypoglykämien.
Insgesamt
erreichten mehr Typ-2-Diabetiker unter Insulin glargin das
angestrebte Therapieziel HbA1c < 7% mit einem
signifikant geringeren Risiko für nächtliche Hypoglykämien. Die
Erreichung des von der ADA geforderten HbA1c-Zielwertes
(< 7%) erfordert häufig ein aggressives Titrationsschema im
Rahmen der Insulintherapie bei Typ-2-Diabetikern. Eine dynamische
Dosisanpassung wird aber häufig von Ärzten und Patienten aus
Angst vor nächtlichen Hypoglykämien abgelehnt, was wiederum ein
Nicht-Erreichen des Therapieziels impliziert.
Die
Ergebnisse der von Prof. Dr. med. Andreas Fritsche, Universität Tübingen,
jetzt in New Orleans vorgestellten multizentrischen Studie lassen
vermuten, dass sich diese Titrationsbarrieren durch die Therapie
mit Lantus®
überwinden lassen. So zeigten die Ergebnisse, dass der Anteil der
Patienten die ihre Insulindosis aus Angst vor nächtlichen
Hypoglykämien nicht erhöhten, am niedrigsten in der Gruppe war,
die Insulin glargin am Morgen verabreichte (6% Glargin morgens,
16% Glargin-Bedtime, 19% NPH-Bedtime). Auch die Rate der nächtlichen
Unterzuckerungen war am niedrigsten bei der morgendlichen Gabe von
Lantus® (16,5%), gefolgt von der abendlichen Gabe
(22,9%), während sie bei NPH-Insulin 38,2% betrug.
Insgesamt
zeigte sich, dass durch ein aggressives Titrationsschema bei der
Kombinationstherapie Lantus® + OAD eine bessere
Stoffwechseleinstellung verbunden mit einem geringeren Risiko für
nächtliche Hypoglkykämien erreicht werden kann. So wurde bei der
Einmalgabe von Insulin Glargin (Lantus®), ob morgens
oder abends verabreicht, ein stärkere HbA1c-Absenkung
beobachtet. Der flexible Dosierungszeitpunkt von Insulin glargin
macht es möglich, die Insulintherapie zukünftig noch stärker
auf die persönlichen Bedürfnisse des Patienten abzustimmen, was
einen zusätzlichen Gewinn an Lebensqualität bedeutet.
Die
Ergebnisse einer weiteren Studie unter Leitung von Bruce Bode, MD,
Director, Diabetes Resource Center, Piedmont Hospital, zeigen,
dass durch das nahezu gleichmäßige 24h-Wirkprofil von Lantus®,
bei vergleichbarer Blutzuckerkontrolle, eine problemlose
Umstellung von einer Insulinpumpentherapie auf eine Therapie mit
mehrfach täglichen Insulininjektionen möglich ist. Die Patienten
wurden von einer kontinuierlichen subkutanen Insulininfusion mit
Insulin Lispro (Insulinpumpe) auf eine Injektion Lantus®
täglich und mehrere Injektionen Lispro vor den Mahlzeiten
umgestellt. Es wurden keine signifikanten Unterschiede bei den
Raten von Hypoglykämien oder anderen unerwünschten Ereignissen
beobachtet. Daraus ergibt sich auch, dass Lantus®
einen sicheren Ersatz für diejenigen Patienten bietet, die für
eine kurze Überbrückungszeit, z.B. Urlaub, eine Alternative zur
Insulinpumpe benötigen.
Nach
Auffassung von Poul Strange, MD, PhD, Senior Medical Director,
Aventis Metabolism Medical Affairs, belegen die neuen
Studienergebnisse einmal mehr die neuen Optionen, die durch Lantus®
in der Diabetestherapie möglich sind. So eröffnet der flexible
Dosierungszeitpunkt Ärzten und Patienten die Möglichkeit, die
Insulintherapie wesentlich stärker den individuellen Bedürfnissen
anzupassen. Da Lantus® zudem ein signifikant
geringeres Hypoglykämie-Risiko aufweist, kann der Arzt auch ein
aggressives Titrationsschema verfolgen, um die Therapieziele zu
erreichen.
Das
Unternehmen
Aventis
erforscht und entwickelt innovative, verschreibungspflichtige
Medikamente zur Behandlung und Prävention von ernsten Erkrankungen
sowie Impfstoffe. Im Jahr 2002 erzielte Aventis in seinem Kerngeschäft
einen Umsatz von 17,6 Milliarden Euro, investierte 3,1 Milliarden
Euro in Forschung und Entwicklung und beschäftigte weltweit rund
71.000 Mitarbeiter. Mit innovativen Arzneimitteln und Serviceleistungen
in wichtigen Therapiegebieten will Aventis kompetenter Partner
für Ärzte, Apotheker und Patienten sein. Aventis ist in Deutschland
Marktführer für Antidiabetika. Zur Produktpalette gehören fünf
Humaninsulin-Zubereitungen (Insuman-Familie) und das 24-Stunden-Basalinsulin
Insulin glargin (Lantus®) für die individuelle Insulintherapie
des Typ-1- und Typ-2-Diabetes sowie das orale Antidiabetikum Glimepirid
(Amaryl®) zur Behandlung des Typ-2-Diabetes. Darüber
hinaus stellt Aventis für die Diabetes-Therapie verschiedene Insulin-Pensysteme
und umfangreiches Schulungsmaterial für Ärzte und Patienten zur
Verfügung. Der Unternehmenssitz ist in Straßburg, Frankreich.
Weitere Informationen im Internet: www.aventis.de.
Diese
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die Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die tatsächlichen
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wie Zeit und Auswirkungen von behördlichen Anordnungen, Ergebnisse
von klinischen Studien, der jeweilige Erfolg der Gesellschaft
beim Aufbauen und Fortentwickeln der Marktakzeptanz von neuen
Produkten, der Ausgang von wichtigen Rechtsstreitigkeiten sowie
die Wirksamkeit eines effektiven Patentschutzes. Zusätzliche Informationen
zu Risiken und Unsicherheiten sind in dem aktuellen Geschäftsbericht
beschrieben, der von Aventis in englischer Sprache in der Form
20-F bei der "Securities und Exchange Commission" in
den USA und in französischer Sprache bei der "Autorité des
marchés financiers" in Frankreich eingereicht wurde sowie
in deutscher Sprache ebenfalls erhältlich ist.
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