Insulin Therapie mit dem Basalinsulin Lantus ( Insulin Glargin) bei Medizin 2000  
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Basalinsulin Lantus ( Insulin Glargin)"

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Februar 2004

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Pressemeldung

 

Neue Studien belegen: Effektive Blutglucoseregulation bei signifikant geringerem Hypoglykämie-Risiko unter Lantus®

 

New Orleans, 14. Juni 2003 – Im Rahmen der 63. Jahrestagung der American Diabetes Association (ADA) stellten Experten aktuelle Studienergebnisse vor, die erneut eine effektive Senkung der Blutzuckerspiegel bei signifikant geringerem Hypoglykämie-Risiko unter der Therapie mit Lantus® belegen. Neben einer Metaanalyse wurden Studienergebnisse zur flexiblen Dosierung von Lantus® sowie zur Umstellung von einer Insulinpumpentherapie präsentiert.

 

Prof. Dr. med. Hannele Yki-Järvinen, Diabetes-Abteilung der Universität Helsinki, Finnland, stellte die Ergebnisse einer Meta-Analyse von drei klinischen Studien (1.785 Typ-2-Diabetikern) vor. In dieser wurde das Verhältnis der Stoffwechselkontrolle und dem Auftreten von Hypoglykämien unter der Therapie von Insulin glargin und NPH-Insulin verglichen. Die Ergebnisse belegen, dass bei Typ-2-Diabetikern, die Lantus® in Ergänzung zur bestehenden oralen Therapie einsetzen, eine bessere Soffwechselkontrolle verbunden mit einem niedrigeren Hypoglykämie-Risko im Vergleich zu NPH-Insulin zu erwarten ist. So zeigte sich bei den Typ-2-Diabetikern, die einmal täglich Lantus® erhielten, eine um 23 Prozent niedrigere Rate aller hypoglykämischen Ereignisse und um 39 Prozent weniger nächtliche Hypoglykämien.

 

Insgesamt erreichten mehr Typ-2-Diabetiker unter Insulin glargin das angestrebte Therapieziel HbA1c < 7% mit einem signifikant geringeren Risiko für nächtliche Hypoglykämien. Die Erreichung des von der ADA geforderten HbA1c-Zielwertes (< 7%) erfordert häufig ein aggressives Titrationsschema im Rahmen der Insulintherapie bei Typ-2-Diabetikern. Eine dynamische Dosisanpassung wird aber häufig von Ärzten und Patienten aus Angst vor nächtlichen Hypoglykämien abgelehnt, was wiederum ein Nicht-Erreichen des Therapieziels impliziert.

 

Die Ergebnisse der von Prof. Dr. med. Andreas Fritsche, Universität Tübingen, jetzt in New Orleans vorgestellten multizentrischen Studie lassen vermuten, dass sich diese Titrationsbarrieren durch die Therapie mit Lantus® überwinden lassen. So zeigten die Ergebnisse, dass der Anteil der Patienten die ihre Insulindosis aus Angst vor nächtlichen Hypoglykämien nicht erhöhten, am niedrigsten in der Gruppe war, die Insulin glargin am Morgen verabreichte (6% Glargin morgens, 16% Glargin-Bedtime, 19% NPH-Bedtime). Auch die Rate der nächtlichen Unterzuckerungen war am niedrigsten bei der morgendlichen Gabe von Lantus® (16,5%), gefolgt von der abendlichen Gabe (22,9%), während sie bei NPH-Insulin 38,2% betrug.

 

Insgesamt zeigte sich, dass durch ein aggressives Titrationsschema bei der Kombinationstherapie Lantus® + OAD eine bessere Stoffwechseleinstellung verbunden mit einem geringeren Risiko für nächtliche Hypoglkykämien erreicht werden kann. So wurde bei der Einmalgabe von Insulin Glargin (Lantus®), ob morgens oder abends verabreicht, ein stärkere HbA1c-Absenkung beobachtet. Der flexible Dosierungszeitpunkt von Insulin glargin macht es möglich, die Insulintherapie zukünftig noch stärker auf die persönlichen Bedürfnisse des Patienten abzustimmen, was einen zusätzlichen Gewinn an Lebensqualität bedeutet.

 

Die Ergebnisse einer weiteren Studie unter Leitung von Bruce Bode, MD, Director, Diabetes Resource Center, Piedmont Hospital, zeigen, dass durch das nahezu gleichmäßige 24h-Wirkprofil von Lantus®, bei vergleichbarer Blutzuckerkontrolle, eine problemlose Umstellung von einer Insulinpumpentherapie auf eine Therapie mit mehrfach täglichen Insulininjektionen möglich ist. Die Patienten wurden von einer kontinuierlichen subkutanen Insulininfusion mit Insulin Lispro (Insulinpumpe) auf eine Injektion Lantus® täglich und mehrere Injektionen Lispro vor den Mahlzeiten umgestellt. Es wurden keine signifikanten Unterschiede bei den Raten von Hypoglykämien oder anderen unerwünschten Ereignissen beobachtet. Daraus ergibt sich auch, dass Lantus® einen sicheren Ersatz für diejenigen Patienten bietet, die für eine kurze Überbrückungszeit, z.B. Urlaub, eine Alternative zur Insulinpumpe benötigen.

 

Nach Auffassung von Poul Strange, MD, PhD, Senior Medical Director, Aventis Metabolism Medical Affairs, belegen die neuen Studienergebnisse einmal mehr die neuen Optionen, die durch Lantus® in der Diabetestherapie möglich sind. So eröffnet der flexible Dosierungszeitpunkt Ärzten und Patienten die Möglichkeit, die Insulintherapie wesentlich stärker den individuellen Bedürfnissen anzupassen. Da Lantus® zudem ein signifikant geringeres Hypoglykämie-Risiko aufweist, kann der Arzt auch ein aggressives Titrationsschema verfolgen, um die Therapieziele zu erreichen.

 

Das Unternehmen

Aventis erforscht und entwickelt innovative, verschreibungspflichtige Medikamente zur Behandlung und Prävention von ernsten Erkrankungen sowie Impfstoffe. Im Jahr 2002 erzielte Aventis in seinem Kerngeschäft einen Umsatz von 17,6 Milliarden Euro, investierte 3,1 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und beschäftigte weltweit rund 71.000 Mitarbeiter. Mit innovativen Arzneimitteln und Serviceleistungen in wichtigen Therapiegebieten will Aventis kompetenter Partner für Ärzte, Apotheker und Patienten sein. Aventis ist in Deutschland Marktführer für Antidiabetika. Zur Produktpalette gehören fünf Humaninsulin-Zubereitungen (Insuman-Familie) und das 24-Stunden-Basalinsulin Insulin glargin (Lantus®) für die individuelle Insulintherapie des Typ-1- und Typ-2-Diabetes sowie das orale Antidiabetikum Glimepirid (Amaryl®) zur Behandlung des Typ-2-Diabetes. Darüber hinaus stellt Aventis für die Diabetes-Therapie verschiedene Insulin-Pensysteme und umfangreiches Schulungsmaterial für Ärzte und Patienten zur Verfügung. Der Unternehmenssitz ist in Straßburg, Frankreich. Weitere Informationen im Internet: www.aventis.de.

Diese Pressemitteilung enthält gegebenenfalls Prognosen oder Schätzungen von Umsätzen, Erträgen, Gewinn pro Aktie, Investitionen, Kapitalstruktur oder anderen finanziellen Posten, Pläne oder Ziele in Bezug auf zukünftige Geschäftstätigkeit, Produkte oder Dienstleistungen, zukünftige wirtschaftliche Entwicklung, zugrundeliegende oder auf solche Angaben bezogene Annahmen. Derartige Prognosen, Schätzungen oder sonstige Informationen sind zukunftsorientierte Angaben, die Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die tatsächlichen Ergebnisse können davon grundlegend abweichen je nach Einflussfaktoren wie Zeit und Auswirkungen von behördlichen Anordnungen, Ergebnisse von klinischen Studien, der jeweilige Erfolg der Gesellschaft beim Aufbauen und Fortentwickeln der Marktakzeptanz von neuen Produkten, der Ausgang von wichtigen Rechtsstreitigkeiten sowie die Wirksamkeit eines effektiven Patentschutzes. Zusätzliche Informationen zu Risiken und Unsicherheiten sind in dem aktuellen Geschäftsbericht beschrieben, der von Aventis in englischer Sprache in der Form 20-F bei der "Securities und Exchange Commission" in den USA und in französischer Sprache bei der "Autorité des marchés financiers" in Frankreich eingereicht wurde sowie in deutscher Sprache ebenfalls erhältlich ist.

 

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