Insulin Therapie mit dem Basalinsulin Lantus ( Insulin Glargin) bei Medizin 2000  
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Basalinsulin Lantus ( Insulin Glargin)"

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Februar 2004

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HbA1c < 7 %

Diabetes-Therapie ist Einstellungssache


Einer der wichtigsten diagnostischen Parameter bei der Einschätzung der Qualität einer Diabetes-Therapie ist der HbA1c-Wert. Seine Bedeutung zur Vermeidung von diabetesbedingten Folgeerkrankungen ist in Forschung und Lehre bestätigt, in der Praxis wird der HbA1c-Wert jedoch noch immer nicht im angemessenen Umfang bei der Therapieauswahl und -einstellung berücksichtigt. So dokumentiert beispielsweise die CODE-2-Studie (1999), dass circa 45 Prozent der Typ-2-Diabetiker mit einem HbA1c-Wert von über 7,5 Prozent unzureichend eingestellt sind.

 

HbA1c - Verlässlicher Langzeitindikator für den Glukosestoffwechsel

Dieser Parameter ist der Anteil des glykosylierten Hämoglobins (HbA1c) am Gesamthämoglobin im Blut und ist abhängig von der mittleren Blutglukose-Konzentration (nüchtern und postprandial). Je höher der HbA1c-Wert ist, desto höher war die mittlere Blutglukose-Konzentration in den letzten 2-3 Monaten. Die Korrelation dieser beiden Werte ist fast linear. Dieser Zusammenhang macht den HbA1c-Wert zum wichtigen Indikator in der Beurteilung der Qualität der Blutglukose-Einstellung. Im Gegensatz zur Blutzuckermessung belegt der HbA1c-Wert den Blutglukose-Wert über einen längeren Zeitraum und kann so vom Patienten nicht durch „einige Tage Diät“ vor dem Arztbesuch geschönt werden.

 

Therapieziel HbA1c < 7

Die Senkung des HbA1c-Wertes steht im engen Zusammenhang mit der Verminderung von diabetischen Folgeerkrankungen. Bereits eine einprozentige Senkung kann das Risiko von diabetesbedingten Herzinfarkten, mikrovaskulären Komplikationen, Schlaganfällen und Folgeerkrankungen an Augen und Nieren signifikant senken. Als optimales Therapieziel zur Vorbeugung von diabetesbedingten Folgeerkrankung empfiehlt die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) in den im April 2002 veröffentlichten Praxis-Leitlinien daher einen HbA1c-Wert von unter 6,5 Prozent als ideales Therapieziel und eine Therapieanpassung ab einem Wert von über 7%. Kann dieses HbA1c-Ziel unter nicht-pharmakologischer Therapie (strukturierte Schulung, Ernährungstherapie, Bewegungstherapie) nicht erreicht werden, so soll zunächst eine Monotherapie mit oralen Antidiabetika begonnen werden. Kann unter dieser der HbA1c-Wert nicht erfolgreich gesenkt werden, folgt im nächsten Schritt eine Kombinationstherapie zweier oraler Antidiabetika. Bei Nichterreichen des HbA1c-Zielwertes nach 3 Monaten empfiehlt die DDG den Beginn einer Insulintherapie.

Der einfache und sichere Einstieg in die Insulintherapie ist die BOT, die Basalunterstützte Orale Therapie, die sich in der Praxis bewährt hat. Sie steht Typ-2-Diabetikern zur Verfügung, die unter oralen Antidiabetika unzureichend eingestellten sind. Die orale Therapie wird dabei beibehalten und zusätzlich nur einmal täglich ein Basalinsulin Analogon, z. B. Insulin glargin (Lantus®) gespritzt. Insulin glargin kann mit seinem gleichmäßigen Wirkprofil rund um die Uhr zur effektiven Senkung des HbA1c-Wertes signifikant beitragen.

 

HbA1c – Gesünder unter 7: Aufklärung für Arzt und Patient

Jedoch nicht nur die Auswahl des richtigen Therapieschemas ist wichtig. Unumgänglich für die Erreichung eines gut eingestellten Blutzuckers ist ein gut informierter Patient, der sein angestrebtes Therapieziel kennt und versteht. Um sowohl Ärzte, als auch Patienten für die Bedeutung des HbA1c-Wertes zu sensibilisieren, hat Aventis im Frühjahr 2003 in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Diabetiker Bund (DDB) die Aufklärungskampagne „HbA1c – gesünder unter 7“ ins Leben gerufen.

Es soll den Diabetikern vermittelt werden

·        warum der HbA1c-Wert für Sie so wichtig ist.

·        dass je niedriger der HbA1c-Wert ist, desto geringer das Risiko für Folgeerkrankungen ausfällt.

·        dass ab einem HbA1c-Wert von über 7 eine Therapieanpassung erfolgen sollte.

 

Eine Fülle von Informationsmaterialien stehen Ärzten und Patienten im Rahmen der Kampagne zur Verfügung. Eine Patientenumfrage wurde mit großem Erfolg gemeinsam mit dem Diabetiker Ratgeber, dem Diabetes Journal und dem Internetportal diabetes-world.net realisiert. Über 12.000 Diabetiker beteiligten sich an der Umfrage zum HbA1c-Wert, was einmal mehr das Interesse von Diabetes-Patienten zeigt, sich mit ihrem Krankheitsbild zu beschäftigen und sich darüber zu informieren. Als weiteres Ergebnis der HbA1c-Umfrage wurde festgestellt, dass gut informierte, aufgeklärte Patienten über ihren HbA1c-Wert genau Bescheid wussten und auch fast durchweg eine gute HbA1c Einstellung aufwiesen. Eine gute Blutzuckereinstellung ist also Einstellungssache.

 

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Insulintherapie mit dem Basalinsulin Lantus ( Insulin Glargin) bei Medizin 2000
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Diabetes-Therapie ist Einstellungssache. Lantus Basispressemappe. Insulintherapie mit dem Basalinsulin Lantus ( Insulin Glargin). Aventis Pharma Symposium "Treat to Target" - aber wie? Umsetzung von Therapieleitlinien bei Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabet
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Dieser Parameter ist der Anteil des glykosylierten Hämoglobins (HbA1c) am Gesamthämoglobin im Blut und ist abhängig von der mittleren Blutglukose-Konzentration (nüchtern und postprandial). Je höher der HbA1c-Wert ist, desto höher war die mittlere Blutglukose-Konzentration in den letzten 2-3 Monaten. Die Korrelation dieser beiden Werte ist fast linear. Dieser Zusammenhang macht den HbA1c-Wert zum wichtigen Indikator in der Beurteilung der Qualität der Blutglukose-Einstellung. Im Gegensatz zur Blutzuckermessung belegt der HbA1c-Wert den Blutglukose-Wert über einen längeren Zeitraum und kann so vom Patienten nicht durch „einige Tage Diät“ vor dem Arztbesuch geschönt werden.

 

Therapieziel HbA1c < 7

Die Senkung des HbA1c-Wertes steht im engen Zusammenhang mit der Verminderung von diabetischen Folgeerkrankungen. Bereits eine einprozentige Senkung kann das Risiko von diabetesbedingten Herzinfarkten, mikrovaskulären Komplikationen, Schlaganfällen und Folgeerkrankungen an Augen und Nieren signifikant senken. Als optimales Therapieziel zur Vorbeugung von diabetesbedingten Folgeerkrankung empfiehlt die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) in den im April 2002 veröffentlichten Praxis-Leitlinien daher einen HbA1c-Wert von unter 6,5 Prozent als ideales Therapieziel und eine Therapieanpassung ab einem Wert von über 7%. Kann dieses HbA1c-Ziel unter nicht-pharmakologischer Therapie (strukturierte Schulung, Ernährungstherapie, Bewegungstherapie) nicht erreicht werden, so soll zunächst eine Monotherapie mit oralen Antidiabetika begonnen werden. Kann unter dieser der HbA1c-Wert nicht erfolgreich gesenkt werden, folgt im nächsten Schritt eine Kombinationstherapie zweier oraler Antidiabetika. Bei Nichterreichen des HbA1c-Zielwertes nach 3 Monaten empfiehlt die DDG den Beginn einer Insulintherapie.

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