Insulin Therapie mit dem Basalinsulin Lantus ( Insulin Glargin) bei Medizin 2000  
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Basalinsulin Lantus ( Insulin Glargin)"

Mit Lantus® neue Chancen in der
Diabetestherapie

anlässlich der 38. Jahrestagung der
Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG)
Bremen, den 28. Mai 2003

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Referat

 

Bausteine einer erfolgreichen Diabetestherapie bei Kindern

Pd. Dr. Thomas Danne, Hannover

 

Intensivierte Insulintherapie auch bei Kindern mit Diabetes

In Deutschland sind zur Zeit rund 20.000 Kinder und Jugendliche an Typ- 1- Diabetes erkrankt, täglich kommen drei bis vier Kinder unter 15 Jahren hinzu. Die intensivierte Insulintherapie mit einer getrennten Substitution von Basalinsulin und Nahrungsinsulin hat sich auch bei Kindern und Jugendlichen aufgrund jahrelanger klinischer Erfahrung in Deutschland weitgehend durchgesetzt. Sie gilt inzwischen auch in der Pädiatrie als Methode der Wahl. Nach den Ergebnissen des DPV-Dokumentationsprogramms, mit dem gegenwärtig etwa zwei Drittel aller pädiatrischen Diabetespatienten erfassßt werden, nahm der Anteil der konventionell behandelten Kinder und Jugendlichen (1 oder 2 Injektionen pro Tag) von 46% im Jahre 1995 auf 14% im Jahre 2001 ab. Entsprechend stieg der Anteil der intensiv behandelten Patienten ( mindestens 4 Injektionen pro Tag oder Insulin-Pumpe ) von 34% auf 65% an.

 

Gute Blutzuckerwerte bei Kindern besonders schwer zu erreichen

Die Besonderheiten des Kindes- und Jugendalters, wie Einflüsse des Wachstums, der hormonellen Veränderungen, der Unvorhersehbarkeit von Aktivität und Nahrungsaufnahme besonders bei Kleinkindern, usw. machen eine sehr individualisierte Behandlung erforderlich. Unterzuckerungen als Nebenwirkung einer Insulinbehandlung durch ein Missverhältnis zwischen Nahrungsaufnahme und Bewegung einerseits und zugeführtem Insulin andererseits sind bei Kindern und Jugendlichen häufiger als im Erwachsenenalter. Deshalb werden auch im Kindes- und Jugendalter vermehrt neue Behandlungsverfahren (Einsatz von schnell- und langsamwirksamen Kunstinsulinen (sog. Insulinanaloga) oder Pumpentherapie angewandt.

 

Insulin Gglargin (Lantus®) neue Therapieoption im Kindes- und Jugendalter

Obwohl klinische Langzeitstudien mit den neuen Insulinen im Kindesalter fehlen, zeigt sich, dass das Behandlungsziel einer möglichst normnahen Blutzuckereinstellung ohne Unterzuckerungen mit herkömmlichem Normal- oder Verzögerungsinsulin oft nicht erreicht werden kann. Durch die Kinderzulassung des neuen langwirksamen Insulinanalogons glargin wird das Behandlungsspektrum in der Pädiatrie wesentlich ergänzt. Durch eine einmalige Gabe von Lantus® lässt sich eine Basalainsulinsubstitution über den ganzen Tag häufig erreichen.

Erste Studienergebnisse lassen vermuten, dass das Risiko besonders nächtlicher Unterzuckerungen mit Lantus® geringer ist als mit mehrfach täglicher Gabe herkömmlicher Verzögerungsinsuline. Außerdem liegen bisherige Verzögerungsinsuline nur in Suspension vor und müssen vor der Injektion umständlich durchmischt werden. Da Lantus® in klarer Lösung erhältlich ist, wird das Risiko einer fehlerhaften Insulingabe bei unzureichender Durchmischung vermieden und eine zusätzliche Therapiesicherheit erreicht.

Lebenslauf des Referenten

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www.insulin24.de

www.lantus.de

www.optiset.de


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Insulintherapie mit dem Basalinsulin Lantus ( Insulin Glargin). Bausteine einer erfolgreichen Diabetestherapie bei Kindern. Aventis Pharma Pressekonferenz: Mit Lantus® neue Chancen in der Diabetestherapie
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Intensivierte Insulintherapie auch bei Kindern mit Diabetes

In Deutschland sind zur Zeit rund 20.000 Kinder und Jugendliche an Typ- 1- Diabetes erkrankt, täglich kommen drei bis vier Kinder unter 15 Jahren hinzu. Die intensivierte Insulintherapie mit einer getrennten Substitution von Basalinsulin und Nahrungsinsulin hat sich auch bei Kindern und Jugendlichen aufgrund jahrelanger klinischer Erfahrung in Deutschland weitgehend durchgesetzt. Sie gilt inzwischen auch in der Pädiatrie als Methode der Wahl. Nach den Ergebnissen des DPV-Dokumentationsprogramms, mit dem gegenwärtig etwa zwei Drittel aller pädiatrischen Diabetespatienten erfassßt werden, nahm der Anteil der konventionell behandelten Kinder und Jugendlichen (1 oder 2 Injektionen pro Tag) von 46% im Jahre 1995 auf 14% im Jahre 2001 ab. Entsprechend stieg der Anteil der intensiv behandelten Patienten ( mindestens 4 Injektionen pro Tag oder Insulin-Pumpe ) von 34% auf 65% an.

 

Gute Blutzuckerwerte bei Kindern besonders schwer zu erreichen

Die Besonderheiten des Kindes- und Jugendalters, wie Einflüsse des Wachstums, der hormonellen Veränderungen, der Unvorhersehbarkeit von Aktivität und Nahrungsaufnahme besonders bei Kleinkindern, usw. machen eine sehr individualisierte Behandlung erforderlich. Unterzuckerungen als Nebenwirkung einer Insulinbehandlung durch ein Missverhältnis zwischen Nahrungsaufnahme und Bewegung einerseits und zugeführtem Insulin andererseits sind bei Kindern und Jugendlichen häufiger als im Erwachsenenalter. Deshalb werden auch im Kindes- und Jugendalter vermehrt neue Behandlungsverfahren (Einsatz von schnell- und langsamwirksamen Kunstinsulinen (sog. Insulinanaloga) oder Pumpentherapie angewandt.

 

Insulin Gglargin (Lantus®) neue Therapieoption im Kindes- und Jugendalter

Obwohl klinische Langzeitstudien mit den neuen Insulinen im Kindesalter fehlen, zeigt sich, dass das Behandlungsziel einer möglichst normnahen Blutzuckereinstellung ohne Unterzuckerungen mit herkömmlichem Normal- oder Verzögerungsinsulin oft nicht erreicht werden kann. Durch die Kinderzulassung des neuen langwirksamen Insulinanalogons glargin wird das Behandlungsspektrum in der Pädiatrie wesentlich ergänzt. Durch eine einmalige Gabe von Lantus® lässt sich eine Basalainsulinsubstitution über den ganzen Tag häufig erreichen.

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