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Aut idem:
Bei
Allergien eine Frage von Leben und Tod
Seite 2
In
der Therapie von allergischen Erkrankungen werden
Allergenkarenz, Wohnraumsanierung, Diät, spezifische
Hyposensibilisierung und eine Reihe von Medikamenten
eingesetzt. Antihistaminika, Mastzellstabilisatoren,
Bronchodilatatoren und Glukosteroide sind die wichtigsten.
Die
aktuelle Stimmungslage niedergelassener Ärzte unterschiedlicher
Fachdisziplinen fängt eine Fragebogen-Aktion ein, die die
DGAI (Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische
Immunologie) kürzlich durchgeführt hat, um die Einschätzung
der Sicherheit von Allergikern in der Pharmakotherapie zu
ermitteln.
Von
den 3860 Befragten sehen 3735 eine Einschränkung der ärztlichen
Therapiefreiheit auf sich zukommen. Nur eine Wirkstoffklasse
zu verordnen und keine speziellen Produkte, reicht 3668 für
ihre Therapie nicht aus. Die unterschiedlichen galenischen
Stoffe in verschiedenen Präparaten beeinflussen nach Ansicht
von 2970 Ärzten die Wirkung, nach Ansicht von 3018 die Verträglichkeit
des Medikaments.
Allergiker,
die auf wirkstoffgleiche Präparate in Wirkung oder Nebenwirkung
unterschiedlich ansprechen, haben 3115 Ärzte unter ihren Patienten.
Die Mehrheit der befragten Ärzte (3228) rezeptiert aber durchaus
auch Generika.
Gerade
für Allergie-Patienten ist es deshalb besonders wichtig, dass
die Ärzte mit den Präparaten arbeiten, deren Wirkung und Nebenwirkung
beim individuellen Patienten sie kennen. Und es muss gesichert
bleiben, dass die Patienten genau diese Präparate in der Apotheke
auch erhalten und nicht irgendwelche anderen.
AB
Quelle: DGAI-Pressesymposium „Aktuelle Empfehlungen
der DGAI zur Heuschnupfensaison“
(Veranstalter: Essex)
am 19. 02. 2002 in München
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