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Tödliches
Risiko: Darmkrebs
Experten
mahnen Vorsorge und Früherkennung an
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Für
unverzichtbar halten die Experten deshalb die sekundäre Prävention:
Durch Früherkennungsverfahren wie die Koloskopie ließe sich
die hohe Sterblichkeit des Dickdarmkrebses drastisch senken,
durch regelmäßige Vorsorge (digital-rektale Untersuchung,
Hämoccult-Test) wären drei Viertel der Darmkrebse überhaupt
vermeidbar. Insbesondere anzuraten sei Patienten ab dem 40.
Lebensjahr eine regelmässige Dickdarmspiegelung. Da sich die
meisten Karzinome aus Darmpolypen entwickelten, könnte die
rechtzeitige endoskopische Erkennung und Entfernung von präkanzerosen
Läsionen und Frühstadien maligne entarteter Polypen das Krebsrisiko
um über 80 Prozent senken.
Wird
ein Dickdarmkrebs allerdings zu spät entdeckt und behandelt,
ist Heilung nicht mehr möglich. Aber das Befinden des Kranken
kann durchaus noch gebessert und seine voraussichtliche Überlebenszeit
verlängert werden, bestätigen die Experten. So gilt als Standardtherapeutikum
beim metastasierten kolorektalen Karzinom bekanntermaßen die
intravenös zu applizierende Substanz 5-Fluorouracil (5-FU)
in Kombination mit Calciumfolinat. Klinische Studien haben
jetzt die hohe Wirksamkeit und Verträglichkeit einer neuen
antineoplastischen Wirkstoffkombination aus Tegafur/Uracil
(UFT®/ Folinsäure) belegt; sie ist als Kapsel einzunehmen
und wird erst in der Leber in den eigentlichen Wirkstoff 5-FU
umgewandelt. Vier von fünf Patienten plädierten in einer multizentrischen
Studie für die vorteilhafte orale Behandlungsmöglichkeit vor
allem im häuslichen Umfeld.
H.L.
Quelle:
Fachpressekonferenz/Symposium "UFT® - Mehr Lebensqualität
durch orale Chemotherapie" (Veranstalter: Bristol-Myers
Squibb,) 23./24.02.2002, Rhodos
Informationen
im Internet: www.darmkrebsfrueherkennung.de
sowie
www.carcinos.de
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