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DAWN-Studie:
Bessere
Teamarbeit in der Diabetes-Therapie erforderlich
Psychosoziale
Faktoren der Patienten berücksichtigen
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Eine
verbesserte Kommunikation zwischen Hausarzt, Spezialist und
Diabetes-Beratung
im Sinne einer qualifizierten Teamarbeit halten die Experten
aufgrund der Erkenntnis aus dem deutschen Teil der Studie
für unbedingt erforderlich: Neben der medikamentösen Therapie
müsse mehr Zeit für den Patienten zur Verfügung stehen, mehr
Austausch über ihn und seine persönliche Lebenssituation sei
unverzichtbar. Noch „sehen sich weniger als die Hälfte der
befragten Ärzte in der Lage, die psychologischen Bedürfnisse
ihrer Patienten zu erkennen und darauf einzugehen“, beklagte
der Diabetologe Dr. Marcel Kaiser. Und: Nur ein kleiner Prozentsatz
überweise Patienten zu einem Psychologen.
*
Den
Diabetes auch als „Gefäßkrankheit“ zu akzeptieren – immerhin
sind unter den jährlich rund 300 000
an einem Herzinfarkt Verstorbenen 120 000 Diabetiker
– war die Botschaft des Weltdiabetestages. Er forderte die
Hausärzte auf, bei Vorsorgeuntersuchungen neben Blutdruck
und Cholesterin die Zuckerwerte zu kontrollieren, um auch
die schätzungsweise rund drei Millionen noch unerkannter Diabetiker
herauszufiltern und zu therapieren. Nicht zuletzt könnte sich
das auf Dauer kostensparend auswirken. Heute schon werden
rund 20 Prozent der Gesundheitsbudgets für den Diabetes und
seine Folgen eingesetzt – Tendenz steigend.
M.
W.
Quelle:
Pressekonferenz „DAWN – Diabetes: Ansichten, Wünsche &
Nöte“ (Veranstalter: Novo
Nordisk) am 13.11.2001 in Erfurt
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