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Neue Therapieoption bei Hörsturz

340.000 ansonsten gesunde Menschen erleiden jährlich einen Gehörsturz. Diese akute Funktionsstörung des Innenohres ist charakterisiert durch einen plötzlichen Hörverlust bis zur Taubheit.

Seite 2

Und so funktioniert es

Bei der H.E.L.P.-Apherese wird dem Patienten über eine Armvene kontinuierlich Blut entnommen und durch einen Kapillarplasmafilter geleitet, erklärte Professor Dr. med. Peter Schuff-Werner, Rostock. Dabei werden die zellulären Blutbestandteile separiert und dem Patienten sofort wieder zugeführt. Dem Plasma wird ein Gemisch aus Natriumacetatpuffer (pH 4,85) und Heparin (100 IE/ml) in äquivalenten Volumenanteilen zugegeben. Bei dem dadurch erzielten pH-Wert von 5,12 fallen die Lipoprotein-Heparin-Komplexe aus, werden zum Präzipitatfilter gepumpt und abgetrennt. Dem so gereinigten Plasma wird dann mit Hilfe des Heparinadsorbers das überschüssige Heparin wieder entzogen. Um das Blut nun wieder in den physiologischen Zustand zu bringen, wird der pH-Wert durch eine Bicarbonatdialyse  korrigiert, und gleichzeitig das Acetat entfernt. Bei einem Behandlungsgang können somit – abhängig von Plasmavolumen und –flussrate – in etwa 80 bis 120 Minuten rund 3000 ml Blut „gewaschen“ werden. Das einfach anwendbare und sichere H.E.L.P.-Verfahren eliminiert hocheffizient LDL-Cholesterin, Fibrinogen und Lp(a), wird gut von den Patienten vertragen und weist nur eine sehr geringe Nebenwirkungsrate auf.

Weitere therapeutische Indikationen für eine regelmässige H.E.L.P.-Behandlung sind weiterhin: familiäre Hypercholesterinämie, koronare Herzerkrankung, arterielle Verschlusskrankheit und Transplantatvaskulopathie.

Der Erfolg der H.E.L.P.-Apherese bei Hörsturz konnte jetzt in einer prospektiven, randomisierten Multizenter-Studie nachgewiesen werden. Dazu wurden an den Universitäten Berlin, Bochum, Hamburg und München zwischen Januar und Juni 2001 insgesamt 201 Hörsturz-Patienten behandelt. Diese Studie beweißt, dass der Hörsturz mit der H.E.L.P.-Apherese effektiver therapiert werden kann als mit der bisherigen Standardtherapie, so Dr. Markus Suckfüll, München. Die Therapie zeichnet sich besonders dadurch aus, dass bereits eine einmalige Anwendung für den Therapieerfolg ausreicht.

Weitere Informationen unter www.help-bei-hoersturz.de

Die Broschüre „Neue Chancen für Hörsturzpatienten: Die H.E.L.P.-Therapie“ kann von Ärzten kostenlos angefordert werden bei: B. Braun Medizintechnologie GmbH, Schwarzenberger Weg 73 – 79, 34212 Melsungen.

Quelle: Fachpressekonferenz „Hörsturz – neue Therapieoption durch H.E.L.P.-Apherese“ (Veranstalter: B Braun) am 8. März 2002 in Frankfurt 

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Die Website www.medikamente-news.info ist ein Gemeinschaftsprojekt des Info-Netzwerk Medizin 2000 und der medical economics Medien- und Verlagsgesellschaft mbH.

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Weitere therapeutische Indikationen für eine regelmässige H.E.L.P.-Behandlung sind weiterhin: familiäre Hypercholesterinämie, koronare Herzerkrankung, arterielle Verschlusskrankheit und Transplantatvaskulopathie.

Der Erfolg der H.E.L.P.-Apherese bei Hörsturz konnte jetzt in einer prospektiven, randomisierten Multizenter-Studie nachgewiesen werden. Dazu wurden an den Universitäten Berlin, Bochum, Hamburg und München zwischen Januar und Juni 2001 insgesamt 201 Hörsturz-Patienten behandelt. Diese Studie beweißt, dass der Hörsturz mit der H.E.L.P.-Apherese effektiver therapiert werden kann als mit der bisherigen Standardtherapie, so Dr. Markus Suckfüll, München. Die Therapie zeichnet sich besonders dadurch aus, dass bereits eine einmalige Anwendung für den Therapieerfolg ausreicht.

Weitere Informationen unter www.help-bei-hoersturz.de

Die Broschüre „Neue Chancen für Hörsturzpatienten: Die H.E.L.P.-Therapie“ kann von Ärzten kostenlos angefordert werden bei: B. Braun Medizintechnologie GmbH, Schwarzenberger Weg 73 – 79, 34212 Melsungen.

Quelle: Fachpressekonferenz „Hörsturz – neue Therapieoption durch H.E.L.P.-Apherese“ (Veranstalter: B Braun) am 8. März 2002 in Frankfurt 

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