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Neue
Dosisstärke von Metformin:
Optimierte
Therapie des Typ 2-Diabetes
Um
mehr Typ-2-Diabetiker zum prognostisch wichtigen HbA1c-Zielwert
< 6,5% zu führen, sind moderne und praxistaugliche Behandlungsstrategien
erforderlich.
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Einen
unverändert hohen Stellenwert zur First-line-Therapie und
in antidiabetischen Kombinationen hat Metformin (Glukophage®
und Glucophage® 1000mg, Merck KGaA), das heute in der neuen
Dosisstärke von 2 x täglich 1.000 mg eingesetzt werden
sollte. Welcher Kombinationspartner bei nachlassender
Wirksamkeit bevorzugt wird, hängt von der individuellen
Situation des Patienten ab, betonte der Chairman des
Symposiums, Professor Dr. med. Hellmut Mehnert aus München.
Weil die prognostisch ungünstigen postprandialen
Glukosewellen durch das D-Phenylalanin-Derivat Nateglinide (Starlix®,
Merck KGaA und Novartis Pharma GmbH)
annähernd physiologisch gesenkt werden, findet
dessen Kombination mit Metformin derzeit besondere
Beachtung.
Zur
oralen antidiabetischen Monotherapie von Typ-2-Diabetikern
ist das nicht insulinotrop wirksame Metformin heute das Medikament
der ersten Wahl. Denn Metformin hat als einzige Monosubstanz
in der United Kingdom Prospective Diabetes Study (UKPDS) eine signifikante
Abnahme der kardiovaskulären Sterblichkeit bewirkt, erinnerte
Professor Dr. med. Eberhard Standl, München. In der Praxis
wird die kardiovaskuläre Schutzwirkung der Substanz aber noch
nicht voll ausgeschöpft, denn Metformin wird bei der Mehrzahl
der Typ-2-Diabetiker deutlich unterdosiert (mittlere Tagesdosen
in Deutschland: etwa 1.500 mg). Für eine optimale Stoffwechseleinstellung
sind Tagesdosen von 2.000 mg Metformin nötig, wie die Ergebnisse
einer klinischen Dosisoptimierungsstudie andeuten. Auch vor
dem Hintergrund einer verbesserten Patienten-Compliance spricht
alles dafür, die Gabe von zwei mal 1.000 mg Metformin täglich
als Standarddosierung zu verwenden, so das Fazit des Experten.
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