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Neue
Dosisstärke von Metformin:
Optimierte
Therapie des Typ 2-Diabetes
Um
mehr Typ-2-Diabetiker zum prognostisch wichtigen HbA1c-Zielwert
< 6,5% zu führen, sind moderne und praxistaugliche Behandlungsstrategien
erforderlich.
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Metformin
kann bei nachlassender Wirkung mit allen anderen oralen Antidiabetika
und mit Insulin hoch effektiv kombiniert werden. Für die Auswahl
des Kombinationspartners sind das individuelle Risikoprofil
des Patienten relevant sowie das individuelle Therapieziel
und die äußeren Anforderungen an den Patienten. In diesem
Sinne wird die Einbindung des Typ-2-Diabetkers in die Therapieplanung
heute als unverzichtbare Notwendigkeit gesehen, betonte Dr.
med. Andreas Lueg aus Bad Lauterberg.
Ideale
Kombination: Metformin plus Nateglinide
Neuere
klinische Studien belegen für Metformin in Kombination mit
Sulfonylharnstoffen, Glitazonen und Gliniden gute Behandlungsergebnisse
und ein geringes Risiko für schwere Hypoglykämien. Als idealer
Kombinationspartner unter dem medizinischen Gesichtspunkt
und in Hinblick auf die Patientenfreundlichkeit hat sich das
innovative orale Antidiabetikum Nateglinide
erwiesen. Wegen der annähernd physiologischen, bedarfsgerechten
Wirkung auf die postprandialen Glukosewellen erzielt die Substanz
in allen Stadien des Typ-2-Diabetes einen hohen klinischen
Nutzen. Nateglinide sollte bei Patienten eingesetzt werden,
deren Glukosestoffwechsel mit einer optimal dosierten Metformin-Monotherapie
nicht zufriedenstellend kontrolliert ist. Eine Therapie ist
auch dann sinnvoll, wenn Typ-2-Diabetiker mit normnaher Nüchternblutzucker-Einstellung
postprandiale Hyperglykämien zeigen. Ob die Substanz das kardiovaskuläre
Risiko schon im Stadium der gestörten Glukosetoleranz senkt,
wird in groß angelegten randomisierten multizentrischen Studien
untersucht. Insgesamt gilt die Steigerung der frühen Insulinsekretion
heute als vielversprechender Therapieansatz. Wie Dr. med.
Andreas Pfeiffer aus Berlin kommentierte, darf ein Benefit
für den Patienten durch Senkung der kardiovaskulären Mortalität
erwartet werden.
Quelle:
Abendseminar „Evidenz-basierte Therapiekonzepte des Typ-2-Diabetes
– Wegweiser im Verordnungsdschungel“ (Veranstalter Merck)
am 9. April 2002 in Wiesbaden
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