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Kalte Kompresse
Mit einem kühlenden Stirnband gegen die Migräne

 

Ein kühlendes Stirnband verspricht Migränikern eine neuartige Hilfe. Mit Kühlung und sanftem Druck sollen die Kopfschmerzen in kurzer Zeit deutlich gelindert werden.

 

Das Prinzip ist denkbar einfach: Spezielle Polymere, die Kälte aufnehmen und speichern, sind in das Stirnband eingearbeitet. Dieses wird durchfeuchtet und für 20 Minuten im Eisfach gelagert. Danach kann das Stirnband nochmals unter fließendem Wasser abgewaschen (damit es wieder geschmeidig wird) und aufgesetzt werden. Er kühlt die Stirn- und Schläfenpartie, da die Polymerverbindungen die gespeicherte Kälte über eine konstante Temperatur von 7,8 Grad Celsius peu á peu wieder abgeben. Das Stirnband übt zugleich durch ein Zugband im hinteren Bereich, das die Passform sichert, einen sanften Druck aus, der von den Migränikern als durchaus angenehm empfunden wird.

 

Rund 30 Minuten sollte das kühlende Stirnband getragen werden, das reicht nach Herstellerangaben aus, um einen effektiven Kältereiz zu vermitteln und dadurch die in der Attacke erweiterten Hirngefäße wieder zu verengen. Eine erste Studie des französischen Herstellers Cryomed zeigt, dass 82 Prozent der Migränepatienten innerhalb von 60 Minuten eine deutliche Linderung verspüren. 77,5 Prozent gaben an, durch das Stirnband weniger Medikamente einnehmen zu müssen, die Zahl der Tabletten wurde um rund 50 Prozent reduziert, berichtete Wolfgang Reese, Geschäftsführer der Deutschen Chefaro Pharma in Waltrop, die das kühlende Stirnband in Deutschland vertreibt.

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Navigationspfeil Link zur Website der Chefaro Pharma GmbH

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