Ungewöhnliche
Pharma-Kooperation
Bayer
Vital hilft einem spanischen Antihistaminika-Hersteller auf
den deutschen Markt
Seit
März diesen Jahres gibt es in Deutschland ein neues Antihistaminikum
der zweiten Generation für die Behandlung allergischer Erkrankungen.
Der Wirkstoff Ebastin wird von der spanischen Firma Almirall
Prodesfarma auf den deutschen Markt gebracht und das unter
direkter Schützenhilfe der Bayer Vital GmbH.
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Basis
der Vermarktung in Deutschland ist ein Kooperationsvertrag
zwischen den beiden Unternehmen, in dem Bayer Vital
dem spanischen Hersteller, der langfristig im deutschen
Markt Fuß fassen will, Serviceleistungen zusichert. Unter
anderem wird dabei der Außendienst von Bayer Vital das neue
Präparat beim Arzt besprechen und auch die Distribution an
den Großhandel läuft über das Leverkusener Unternehmen.
Kapazitäten
bleiben erhalten
Durch
diese Kooperation wird die Markteinführung für Almirall Prodesfarma
wesentlich erleichtert, doch auch Bayer Vital hat Vorteile,
wie Geschäftsführer Dr. Hans-Joachim Rothe betont: "Wir
haben durch die Marktrücknahme von Lipobay und auch durch
den Patentablauf des Ciprofloxacin und das Nachdrängen von
Generika-Herstellern auf den Markt freie Kapazitäten und können
durch die Kooperation Arbeitsplätze erhalten". Die Kooperation
mit Almirall Prodesfarma passt laut Rothe zudem in das derzeitige
Restrukturierungsprogramm von Bayer Vital, das verstärkt auf
Lizensierungen und Allianzen setzt. "Wir müssen
uns strategisch umorientieren", sagte Rothe bei der Vorstellung
des neuen Antihistaminikum in Wiesbaden.
Allgemein
wird sich die Bayer AG nach seinen Worten zukünftig als
Holding-Struktur präsentieren, das aber macht nach Rothe
den Konzern transparenter. So wird es vier Teilbereiche
geben, die alle als Aktiengesellschaften organisiert sein
werden:
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Gesundheit,
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Pflanzenschutz,
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Polymere
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und
Chemie,
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