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Endpunktstudien
mit Statinen: 4S, CARE, LIPID, LIPS
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Unabdingbar
ist heute der Einsatz eines Statins in der Sekundärprävention
bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK). Die großen
Sekundärpräventionsstudien wie 4S, LIPID und CARE haben
durch eine signifikante Reduktion an kardialen Ereignissen
eindrucksvoll den Stellenwert der Statine in der Sekundärprävention
bewiesen. Das Besondere an diesen Studien ist ein behandeltes
Patientenkollektiv, welches sich bereits in einem relativ weit
fortgeschrittenen Stadium der KHK befand. Die Patienten der
Studienpopulationen hatten zum Großteil ein kardiales
Ereignis in Form eines Myokardinfarktes erlitten und waren
somit Hochrisikopatienten, die darüber hinaus z.T. stark erhöhte
LDL-Cholesterinwerte aufwiesen. Die Studienpopulation der
LIPS-Studie mit Fluvastatin (Locol®/Cranoc®)
unterscheidet sich in entscheidenden Charakteristika von
diesen Studien: die Patienten wurden in einem relativ frühen
Stadium der koronaren Herzkrankheit nach einer ersten
Koronarintervention konsequent mit Fluvastatin therapiert und
wiesen zu Studienbeginn einen durchschnittlichen
LDL-Cholesterinwert von nur 132 mg/dl (3,4 mmol/l)
auf, der im Studienverlauf auf 99mg/dl (2,6 mmol/l)
gesenkt werden konnte.
Der
Anlaß für die Koronarintervention war in den meisten Fällen
eine Angina pectoris oder die Folge eines Myokardinfarktes.
Eine erste Koronarintervention stellt im Kontinuum der KHK
einen kritischen Punkt dar. Die Wahrscheinlichkeit für ein
kardiales Ereignis ist hoch. Ohne Behandlung zeigt sich, dass
nur drei von fünf Patienten nach fünf Jahren und nur
ein Patient von drei Patienten nach zehn Jahren frei von einem
kardialen Ereignis ist. Entscheidend ist – wie in der
LIPS-Studie durchgeführt – der direkte Einsatz eines
Statins nach Koronarintervention.
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