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Sex
beginnt im Kopf
Apomorphin ahmt den natürlichen Erektionsverlauf nach
Die
Substanz Apomorphin wirkt
als Dopaminagonist (Dopamin D1-/D2-Rezeptoragonist), induziert
und verstärkt so die zentralen Wirkungen dieses Botenstoffes
und führt schließlich zu einer Erektion. Auf diese Weise
verstärkt Apomorphin SL den natürlichen Erektionsablauf. Das
bedeutet, dass eine sexuelle Stimulation zum Erreichen einer
Erektion unbedingt notwendig ist , denn der Sex beginnt im
Kopf, denn Apomorphin SL ist kein Aphrodisiakum.
Sexuelle
Funktionsstörungen sind in den letzten Jahren seit der
Zulassung moderner therapeutischer Behandlungsoptionen immer
mehr in den Blickpunkt des Interesses geraten. Mit Recht, denn
schätzungsweise 39 Prozent der Männer im Alter über 40
Jahre und 67 Prozent der Männer über 70 Jahre leiden an
einer Erektilen Dysfunktion (ED). Die Prävalenz der ED ist
deutlich altersabhängig, deshalb glauben auch viele ältere
Betroffene, dass es sich um einen ganz normalen
Alterungsprozess handelt und die Verminderung der Lebensqualität
wird akzeptiert. Leider sind sexuelle Funktionsstörungen noch
recht selten Thema eines Arzt-Patienten-Gespräches, die Tabus
liegen auf beiden Seiten.
ED können sehr verschiedene Ursachen haben, wie z. B.
kardiovaskuläre Erkrankungen, metabolische Störungen,
neurologische Erkrankungen, Hypercholesterinämie , Nikotin-
oder Alkoholkonsum, bzw. können sie teilweise erste
Hinweiszeichen auf diese Erkrankungen sein. Darüberhinaus
kann die ED aber auch Folge einer Operation etwa einer
transurethralen Prostataresektion oder einer Darmoperation
sein.
Störungen
im Sexualleben können die partnerschaftlichen Beziehungen
deutlich stören. Erektionsprobleme führen oft zu einer manifesten
Depression und genau diese Kette gilt es durch eine erfolgreiche
Therapie zu durchbrechen.
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