Das
große Vergessen
OPDAL-Studie
deckt Defizite bei der Betreuung von Alzheimer-Patienten auf
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Täglich
wird rund 2.500-mal in den Ländern der EU die Diagnose einer
Alzheimerschen Erkrankung gestellt. Trotzdem tun die Ärzte
sich mit dieser Aufgabe offenbar außerordentlich schwer, wie
die OPDAL-Studie (Optimization of the Diagnosis of Alzheimer´s
disease and related disorders) zeigt. Es handelt sich um eine
von Janssen-Cilag maßgeblich unterstützte Erhebung der Patientenorganisation
Alzheimer Europe, deren Ergebnisse bei der 12. Alzheimer Conference
im niederländischen Maastricht vorgestellt wurden.
In
der Studie wurden 323 Familien aus elf europäischen Ländern
(darunter 30 aus Deutschland) erfasst und befragt, wie sie die
Diagnosestellung erlebten. Es wurden ferner allgemeine Daten
erhoben, die die Erfahrungen des Praxisalltags bestätigen: So
werden die meisten Alzheimer-Patienten von ihrem Lebenspartner
betreut und nur in einem Drittel durch die Kinder, die
Betreuenden sind in der Mehrzahl der Fälle selbst über 60
Jahre alt.