Asthma ist kein Grund, auf
Sport zu verzichten
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Asthmabeschwerden können durch
körperliche Belastung verstärkt oder sogar ausgelöst
werden. Es ist deshalb oft schwierig, Asthmatiker, besonders
asthmatische Kinder,
davon zu überzeugen, dass Sport den Krankheitsverlauf positiv
beeinflußt.
Dass
Asthma und Sport sich überhaupt nicht ausschließen, beweisen
auch zahlreiche Spitzensportler, wie z. B. die
Schwimm-Weltrekordlerin Sandra Völker. Bei ihr wurde Asthma
vor knapp zwei Jahren festgestellt: „Ich verspürte oft während
des Schwimmens einen Kloß im Hals und bekam nicht richtig
Luft. Das hat mir Angst gemacht und mich sehr verunsichert.
Meine größte Panik war, dass es während des Wettkampfes
auftritt“ beschreibt sie ihre Krankheit. „Mein
Lungenfacharzt hat dann bei mir mittels eines
Provokationstests die Diagnose Asthma gestellt.“
Diese Diagnose war absolut kein Grund, keinen Sport
mehr zu treiben. Im Gegenteil, regelmäßiger Sport tut den
Betroffenen ausgesprochen gut und ist ein wichtiges
Therapeutikum:
·
Die
Schwelle für Anstrengungsasthma steigt, akute Exazerbationen
werden seltener,
·
Der
Körper kann mehr Sauerstoff aufnehmen,
·
Die
anaerobe Schwelle wird zu höherer Belastungsintensität hin
verschoben,
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Die
Patienten benötigen weniger Medikamente,
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Selbstvertrauen,
körperliche Leistungsfähigkeit und damit soziale Integration
steigen an.