Osteoporose Logo  
  Medizin 2000 Logo      
   
 


Startseite
Profieingang mit Passwortschutz
Nutzungsbedingungen
Readaktion Info-Netzwerk Medizin 2000
Kontakt Info-Netzwerk Medizin 2000

 


zurück zum Index

 

 

Osteoporose macht vor Männern nicht halt

 

Alendronat schützt auch Männerknochen

  Seite 2

Nicht weniger wirksam als bei Frauen

Nach zwei Jahren hatte die LWS-Knochendichte unter Plazebo um 1,8 Prozent zugenommen, aber um 7,1 Prozent unter Alendronat. Am Oberschenkelhals war die Knochendichte in der Plazebogruppe minimal um 0,1% gesunken, unter Alendronat um 2,5 Prozent gestiegen. Neue vertebrale Frakturen waren bei 7,1 Prozent versus 0,8 Prozent der Patienten aufgetreten. Die Körpergröße verminderte sich unter Plazebo um 2,4 mm, unter Alendronat nur um 0,6 mm. In der Verträglichkeit gab es keine Unterschiede zwischen Alendronat und Plazebo. Die Wirksamkeit von Alendronat unterscheidet sich diesen Daten zufolge nicht von der bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose, schloss Prof. Silvano Adami, Verona. Das gilt sowohl für den Zuwachs an Knochendichte als auch für die Senkung des Frakturrisikos.

 

Einmal in der Woche: Effektiv und verträglich über zwei Jahre

Alendronat wird rasch an die Oberfläche von Knochenresorptionslakunen gebunden und bleibt dort über mehrere Wochen aktiv. Die Halbwertszeit von Alendronat an der Knochenoberfläche betrug in Tierversuchen etwa zwei Wochen. Daraus ergibt sich die für den Patienten angenehmere Möglichkeit, das Medikament anstatt einmal täglich nur einmal wöchentlich, aber dafür in siebenfacher Dosis einzunehmen. Tierexperimentelle Untersuchungen bestätigten, dass der hemmende Einfluss auf die Knochenresorption in beiden Fällen identisch ist.

In einer kontrollierten Studie an 1258 postmenopausalen Frauen mit manifester Osteoporose wurde untersucht, ob die seltenere Einnahme mit der einmal täglichen auch klinisch in Wirksamkeit und Verträglichkeit mithalten kann. Die Frauen erhielten über ein Jahr entweder 1x täglich 10 mg, 2x wöchentlich 35 mg oder 1x wöchentlich 70 mg Alendronat.

Die Knochendichte an der Lendenwirbelsäule nahm in allen drei Gruppen gleichermaßen um rund 5 Prozent zu. Auch an anderen Messorten vermehrte sich die Knochendichte in allen Gruppen vergleichbar. Weiterhin sanken auch Knochenresorptionsmarker im Serum gleichermaßen ab. Trotz der höheren Dosis, die auf einmal appliziert wurde, kam es nicht zu einer Zunahme von Nebeneffekten im oberen Gastrointestinaltrakt wie Ösophagus-Reizungen. Im Gegenteil: Schwere gastrointestinale Ereignisse traten bei einmal täglicher Gabe in einer Häufigkeit von 1,4 Prozent auf, während die beiden anderen ganz davor verschont blieben.

Die Behandlung wurde in der Studie noch für ein weiteres Jahr fortgesetzt. Der Zuwachs an Knochendichte betrug nach zwei Jahren 7 Prozent in allen Gruppen. Die Verträglichkeit verschlechterte sich auch im zweiten Jahr nicht, wie Prof. Philip Sambrook, Sydney, betonte.

Dr. A. B.

                                                                                  

Quelle: Symposium „Setting the Standard for Treating Osteoporosis“, unterstützt von MSD, EULAR Stockholm, 12. bis 15. Juni 2002

zurück im Text

 

Navigationspfeil Link zur Website von MSD

Logo Medizin 2000
Osteoporose Logo
Copyright ©  LaHave Media Services Limited
Seite 2. Osteoporose - Alendronat schützt auch Männerknochen. Medikamente News im Info-Netzwerk MEDIZIN 2000 - das Gesamtspektrum der Medizin
  Osteoporose Logo  
  Medizin 2000 Logo      
   
 


Startseite
Profieingang mit Passwortschutz
Nutzungsbedingungen
Readaktion Info-Netzwerk Medizin 2000
Kontakt Info-Netzwerk Medizin 2000

 


zurück zum Index

 

 

Osteoporose macht vor Männern nicht halt

 

Alendronat schützt auch Männerknochen

  Seite 2

Nicht weniger wirksam als bei Frauen

Nach zwei Jahren hatte die LWS-Knochendichte unter Plazebo um 1,8 Prozent zugenommen, aber um 7,1 Prozent unter Alendronat. Am Oberschenkelhals war die Knochendichte in der Plazebogruppe minimal um 0,1% gesunken, unter Alendronat um 2,5 Prozent gestiegen. Neue vertebrale Frakturen waren bei 7,1 Prozent versus 0,8 Prozent der Patienten aufgetreten. Die Körpergröße verminderte sich unter Plazebo um 2,4 mm, unter Alendronat nur um 0,6 mm. In der Verträglichkeit gab es keine Unterschiede zwischen Alendronat und Plazebo. Die Wirksamkeit von Alendronat unterscheidet sich diesen Daten zufolge nicht von der bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose, schloss Prof. Silvano Adami, Verona. Das gilt sowohl für den Zuwachs an Knochendichte als auch für die Senkung des Frakturrisikos.

 

Einmal in der Woche: Effektiv und verträglich über zwei Jahre

Alendronat wird rasch an die Oberfläche von Knochenresorptionslakunen gebunden und bleibt dort über mehrere Wochen aktiv. Die Halbwertszeit von Alendronat an der Knochenoberfläche betrug in Tierversuchen etwa zwei Wochen. Daraus ergibt sich die für den Patienten angenehmere Möglichkeit, das Medikament anstatt einmal täglich nur einmal wöchentlich, aber dafür in siebenfacher Dosis einzunehmen. Tierexperimentelle Untersuchungen bestätigten, dass der hemmende Einfluss auf die Knochenresorption in beiden Fällen identisch ist.

In einer kontrollierten Studie an 1258 postmenopausalen Frauen mit manifester Osteoporose wurde untersucht, ob die seltenere Einnahme mit der einmal täglichen auch klinisch in Wirksamkeit und Verträglichkeit mithalten kann. Die Frauen erhielten über ein Jahr entweder 1x täglich 10 mg, 2x wöchentlich 35 mg oder 1x wöchentlich 70 mg Alendronat.

Die Knochendichte an der Lendenwirbelsäule nahm in allen drei Gruppen gleichermaßen um rund 5 Prozent zu. Auch an anderen Messorten vermehrte sich die Knochendichte in allen Gruppen vergleichbar. Weiterhin sanken auch Knochenresorptionsmarker im Serum gleichermaßen ab. Trotz der höheren Dosis, die auf einmal appliziert wurde, kam es nicht zu einer Zunahme von Nebeneffekten im oberen Gastrointestinaltrakt wie Ösophagus-Reizungen. Im Gegenteil: Schwere gastrointestinale Ereignisse traten bei einmal täglicher Gabe in einer Häufigkeit von 1,4 Prozent auf, während die beiden anderen ganz davor verschont blieben.

Die Behandlung wurde in der Studie noch für ein weiteres Jahr fortgesetzt. Der Zuwachs an Knochendichte betrug nach zwei Jahren 7 Prozent in allen Gruppen. Die Verträglichkeit verschlechterte sich auch im zweiten Jahr nicht, wie Prof. Philip Sambrook, Sydney, betonte.

Dr. A. B.

                                                                                  

Quelle: Symposium „Setting the Standard for Treating Osteoporosis“, unterstützt von MSD, EULAR Stockholm, 12. bis 15. Juni 2002

zurück im Text

 

Navigationspfeil Link zur Website von MSD

Logo Medizin 2000
Osteoporose Logo
Copyright ©  LaHave Media Services Limited