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Frakturen wirksam verhindern

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Auf einem Osteoporose-Workshop diskutierten die Osteologen Prof. Dr. Peter Burckhardt (Lausanne) und Prof. Dr. Johann Ringe (Leverkusen) mit niedergelassenen Ärzten über Therapiemöglichkeiten  bei Osteoporose. So kontrovers die Diskussionen z. T. über die Therapiemöglichkeiten waren, in einem Punkt waren sich die Experten einig: Grundlage jeder Osteoporose-Therapie ist die Supplementation mit Calcium und Vitamin D3.

 

Calcium dient dem Knochen als Baustoff, Vitamin-D3 fördert die Resorption von Calcium im Darm und die Mineralisation des Knochens. Gleichzeitig senkt Vitamin D3 den Parathormonspiegel und verhindert so einen sekundären Hyperparathyreoidismus. „Calcium plus Vitamin D3 (z. B. Ossofortin fortissimo) ist ein wichtiger Bestandteil in der Osteoporosetherapie. Die Kombination beider Wirkstoffe verhindert eine Untermineralisation des Knochengewebes und begünstigt die Festigkeitszunahme“ so Prof. Dr. Ringe

 

Osteoporose ist durch eine niedrige Knochenmasse und eine Verschlechterung der Mikroarchitektur des Knochengewebes gekennzeichnet, deshalb besteht eine erhöhte Knochenbrüchigkeit und Frakturbereitschaft. Man rechnet in Deutschland mit jährlich zwei Millionen Wirbel- und 150.000 Schenkelhalsfrakturen. Etwa jede dritte Frau und jeder achte Mann über 50 Jahren leiden unter Osteoporose. Als Risikofaktoren gelten calciumarme Ernährung, Bewegungs- oder Östrogenmangel (z. B. in den Wechseljahren), Rauchen oder auch eine genetische Disposition. Die Krankheit gilt aber bei rechtzeitiger Behandlung als gut therapierbar. Eine ausreichende Versorgung mit Calcium und Vitamin D3 ist neben der akuten Therapie auch zur Prävention der Osteoporose wichtig. Gerade ältere Menschen haben oft einen Calcium- und Vitamin-D3-Mangel, der ausgeglichen werden sollte. Eine Supplementation von Calcium und Vitamin D3 ist daher oftmals erforderlich. 1200 mg Calcium und 800 I.E. Vitamin-D3 gelten seit der Studie von Chapuy/Meunier als ideale Tagesdosis zur Behandlung der Osteoporose.

 

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