Innere
Stärke stabilisiert Körper und Seele
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Als
Botschafterin der „Initiative gegen Knochenschwund“ will
Rosi Mittermaier, ehemalige Spitzensportlerin und zweifache
Olympiasiegerin von Innsbruck 1976, dazu beitragen, auf das
weithin unterschätzte Krankheitsbild aufmerksam zu machen
und sich für ein neues Knochenbewusstsein einzusetzen.
Die "Powerfrau", die
die 51-jährige Skiläuferin noch heute ist, scheint auf Grund
ihrer Erfahrungen bestens geeignet, anderen Mut und Hoffnung
zu geben - etwa in so aussichtslos scheinenden Situationen,
wie bei der Diagnosestellung "Knochenschwund". 90
Prozent der Ärzte lösen mit einer derartigen, oft nur knappen
Mitteilung, eine Schockreaktion bei ihren Patienten aus. Viele
reagieren dann erschreckt und angstvoll - nicht selten mit
verhängnisvoller Passivität und Resignation. "Deshalb
will ich dazu motivieren, dass Frauen sich zuversichtlich
und mit Selbstvertrauen ihrer Krankheit stellen - innerlich
stark mit der Problematik umgehen und sie letztlich beherrschen",
erklärte Mittermaier.
So
stellte sie in ihrem von der Initiative herausgegebenen Ratgeberbüchlein
("Innere Stärke - Mehr Substanz im Leben") zum einen
jene Wege dar, wie durch Medikamente, ausgewogene Ernährung
und körperliche Aktivitäten wieder eine maximale Knochenmasse
zu erreichen ist. "Bekanntermaßen können nur stabile
Knochen und ein starkes Knochengerüst dem Körper Halt geben",
weiß die "Ausnahmeathletin". Geht diese Stärke verloren,
so sollte man sich konsequent bemühen, sie wieder aufzubauen.