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Osteoporose – Wettlauf gegen die Zeit

 

Frühzeitig erkennen und behandeln

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Der für die Osteoporose charakteristische Verlust an Knochensubstanz läuft ab, ohne spezifische Beschwerden zu erzeugen. Er verursacht jedoch die Zerstörung der Knochenarchitektur (Mikro-) – die Folge ist nachlassende Knochenfestigkeit und somit ein erhöhtes Frakturrisiko. Der Knochenbruch wird zur Spätkomplikation der Osteoporose.

Aktuelle Studien beweisen, dass eine die Mikroarchitektur konservierende Therapie massgeblich zur Knochenfestigkeit und damit zur schnellen Reduzierung des Frakturrisikos beitragen kann.

 

Es konnte bewiesen werden, dass Actonel® 5 mg (Natriumrisedronat) die Mikroarchitektur des Knochens – die Trabekeldicke, den Trabekelabstand und insbesondere die für die Knochenfestigkeit bedeutenden horizontalen trabekulären Querverbindungen erhält. So konnten z. B. an Beckenkammbiopsien postmenopausaler Frauen mit und ohne Osteoporose bewiesen werden, dass sich ohne Behandlung die Mikroarchitekur verschlechtert, während unter Risedronat (5 mg/die) die Architektur und die Vernetzung der Knochenbälkchen erhalten bleibt. „Diese Befunde können eine mögliche Erklärung sein, warum Risedronat sehr schnell, nachweisbar bereits nach 6 Monaten, das Knochenbruchrisiko sowohl an der Wirkelsäule als auch am peripheren Skelett senkt. Konsistente Ergebnisse zur Reduktion des Frakturrisikos liegen aus verschiedenen Studien für verschiedene Altersgruppen bei postmenopausalen Frauen und für die glukokortikoid-induzierte Osteoporose für beide Geschlechter vor“, sagte PD Dr. Stephan Scharla, Schönau.

Professor Dr. Helmut Minne, Bad Pyrmont, stellte fest: „Der Knochenbruch wird zur Spätkomplikation der Osteoporose, so wie Herzinfarkt und Apoplex mögliche Spätkomplikationen von Fettstoffwechselstörungen, Diabetes und Hypertonie sind. Der durch osteoporotische Knochenbrüche unabwendbar auftretende Verlust an Lebensqualität kann durch frühzeitige Behandlung verhindert werden.“ So wird das Frakturrisiko unter einer evidenzbasierten Bisphosphonattherapie bereits im ersten Jahr nach Behandlungsbeginn im Vergleich zu unbehandelten Patienten gesenkt. „Adäquate Behandlung mit Bisphosphonaten senkt das Risiko zentraler Frakturen um mehr als 50 Prozent, das Risiko von Oberschenkelhalsbrüchen um nahezu 50 Prozent. Wie Herzinfarkt und Apoplex  steigern osteoporotische Knochenbrüche das Risiko vorzeitigen Sterbens und das Risiko einer Invalidisierung“, so Prof. Minne weiter.

 

 
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