Osteoporose
– Wettlauf gegen die Zeit
Frühzeitig
erkennen und behandeln
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Die
Natur als Vorbild
Auf
vorhandene Parallelen zwischen Konstruktion und Statik von
Bauwerken und der des Knochens wies Prof. Dipl.-Ing. Alexander
Furche, Hannover, hin. Dass auch bei der Konstruktion und
Funktion des Knochens ähnliche Gesetze gelten, stellte PD.
Dr. Stephan Scharla, Schönau, dar: „Die Mikroarchitektur des
Knochens ist ein Parameter, der die Knochenfestigkeit beeinflusst,
welche durch die Vernetzung der Knochenbälkchen untereinander
gekennzeichnet ist“. „Wenn ein Osteoporosetherapeutikum diese
Zerstörung der Knochen-Mikroarchitektur vermindern kann, kommt
es zu einer raschen Absenkung des Knochenbruchrisikos. Aktuelle
Studien haben für das Medikament Risedronat (Actonel® 5 mg)
gezeigt, dass in der Tat mit dieser Therapie die Mikrostruktur
erhalten werden kann“, so Dr. Scharla weiter.
Der
durch osteoporotische Knochenbrüche unabwendbar auftretende
Verlust der Lebensqualität (patients value) kann durch frühzeitige
Behandlung verhindert werden. So wird der Anteil der Patienten,
die wegen Dauerschmerzen mehr als sieben Tage Bettruhe pflegen
müssen durch Behandlung um mehr als 60 Prozent im Vergleich
zu unbehandelten Patienten gesenkt.
Prof.
Dr. H. W. Minne
Die
Gesamtumsätze der in Deutschland jährlich verordneten Osteoporosetherapeutika
(spezifisch wirksame und weniger zuverlässig wirkende) liegen
unter 10 Prozent des Betrages, der für die Versorgung der
Patienten mit nicht verhinderten Frakturen aufzuwenden ist.
Im Vergleich zu den westeuropäischen Nachbarländern ist
Deutschland im Hinblick auf die spezifische Therapie der
Osteoporose Schlusslicht!
Prof.
Dr. H. W. Minne
Quelle:
Fachpresseseminar „Osteoporose – Wettlauf gegen die Zeit“
(Veranstalter: Procter & Gamble, Aventis) am 5./6. Juni
2002 in Bad Pyrmont