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Schmerztherapie bei Osteoporose

Bewegungsmangel bekämpfen, Knochenaufbau stärken

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Die dringend erforderliche Bewegungstherapie bei Osteoporose lässt sich von den Patienten besser umsetzen, wenn sie eine effektive Schmerzreduzierung erfahren. Der Einsatz von transdermalem Fentanyl ist geeignet, um die Bewegungstherapiefähigkeit der Patienten deutlich zu erhöhen und die Nachtschlafqualität zu verbessern. Dieses Fazit zogen Prof. J. D. Ringe et al. in einer multizentrischen Studie, die ihre Daten im Rahmen des 30. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie in Leipzig vorstellten. Gerade bei den unter Osteoporose häufig ausgeprägten Rückenschmerzen ist es von zentraler Bedeutung, mit einer wirksamen Schmerztherapie die Fähigkeit der Patienten zu erhöhen, durch regelmäßige körperliche Aktivität für den Erhalt bzw. die Steigerung Ihrer Knochenmasse zu sorgen.

Da sich die Osteoporose vorwiegend an der Wirbelsäule zeigt, sind starke Rückenschmerzen nicht nur als Zeichen eines Wirbelkörperbruches zu werten, sondern sie treten auch als Folge von Muskelverhärtungen am Rücken auf, die durch krankheitsbedingte Schonhaltung verursacht werden. Um den Teufelskreis von Schmerzen, vermindeter Mobilität und Knochenabbau zu durchbrechen, wurde in der Studie das Schmerzpflaster Durogesic® (Janssen-Cilag) eingesetzt. An der offenen Studie nahmen insgesamt 48 Patienten (Durchschnittsalter 72 Jahre, 90 % Frauen) teil, die auf Grund starker Rückenschmerzen erstmalig Durogesic® bekamen. Alle Patienten nutzten eine Numerische Analog-Skala (NAS, 0 = keine Schmerzen bis 10 = stärkste Schmerzen) für die Beurteilung der Schmerzstärke. Andere NAS wurden für die Parameter Bewegungstherapiefähigkeit (0 = ohne Probleme, 5 = nicht möglich) und Nachtschlafqualität (1 = sehr gut, 5 = sehr schlecht) eingesetzt. Der Beobachtungszeitraum betrug 30 Tage, die mittlere Dosis lag bei 32 µg/h.

 

 

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