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Eine
antientzündliche Therapie steht beim kindlichen Asthma ganz im Vordergrund
der therapeutischen Bemühungen
Von
Dr. med. Jochen Kubitschek
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Der
therapeutische Aspekt von Klima und geografischen Faktoren hat in
unseren Breiten für den Krankheitsverlauf an Bedeutung verloren.
Heute sind sicher und prompt wirksame Medikamente als Mono- oder
Kombinationstherapie an ihre Stelle getreten, die zu jeder Zeit
und an jedem Ort verfügbar sind.
Das
derzeitige Krankheitsverständnis definiert das Asthma als eine chronische
Entzündung der Atemwege. Im Vordergrund steht daher die langfristige
anti-inflammatorische Behandlung mit first-line-Medikamenten aus
der Reihe der Cromone und bei fehlender Wirkung mit topischen Steroiden.
Allergenkarenz
im Hochgebirge, an den Küsten und auf den Inseln, dort auch das
maritime Aerosol, sowie die Schadstoffarmut bzw. -freiheit
und Stressfaktoren haben einen additiven, roborierenden, sekretolytischen
und immunstimmulierenden Effekt.
Dr.
Ernst Rietschel, Köln, verwies auf die in vielen Ländern beobachtete
Zunahme allergischer Erkrankungen der Atemwege und insbesondere
des Asthma bronchiale im Kindesalter. Fanden sich vor 10 Jahren
noch deutlich niedrigere Prävalenzraten in den neuen Bundesländern,
so sieht man heute in beiden Teilen Deutschlands vergleichbar hohe
Zahlen für Asthma, allergische Rhinokonjunktivitis und atopisches
Ekzem. In jeder Schulklasse trifft man auf 2 Asthmatiker und 3 Kinder
mit Heuschnupfen.
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