Hypertoniker
mit Prä-Diabetes: Blutdruck unter 130/80 mmHg!
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Die
arterielle Hypertonie ist einer der wichtigsten Risikofaktoren in
der Pathogenese der Arteriosklerose und Hauptpromotor für eine erhöhte
kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität. Die Höhe des Blutdrucks
korreliert zum Beispiel signifikant mit dem Schlaganfallrisiko oder
der KHK-Inzidenz (siehe Abbildung). Diese eindeutige Datenlage sollte
der Effizienz einer antihypertensiven Therapie zweifellos Priorität
einräumen. Gerade hinsichtlich des Begriffes „effiziente Hypertonietherapie“
hat sich aber in der jüngeren Vergangenheit ein bemerkenswerter
Paradigmenwechsel vollzogen: „Effizienz“ darf nicht schlechthin
„Blutdrucksenkung an sich“ bedeuten, sondern muss immer als „Blutdrucksenkung
unter Beachtung des komplexen Risikoprofils“ des Hypertonikers verstanden
werden. Dabei spielt vor allem die Vermeidung von Endorganschäden
und die Prognoseverbesserung eine bedeutende Rolle.
Zusammenhang
zwischen kardiovaskulärer Mortalität und systolischem Blutdruck
(nach Daten von Stamler et al., Arch. Intern. Med. 1993; 153: 598-615)
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