Myokardinfarkt,koronare Herzkrankheit: Therapie des Myocardinfarkt mit dem ACE-Hemmer Delix (Ramipril)  
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Nach wie vor ist das koronare Risiko bei Männern dreimal so hoch wie bei Frauen.  Eine rechtzeitige medikamentöse Therapie wichtiger Risikofaktoren  - beispielsweise eines erhöhten Blutdrucks - kann das Koronarrisiko deutlich absenken.

Von Dr. med. Jochen Kubitschek

Druckversion/Volltext

Anlässlich eines von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie und Aventis Pharma gemeinsam in Mannheim veranstalteten Pressegesprächs erinnerte Prof. Helmut K.H. Gohlke, Bad Krotzingen  daran, dass kardiovaskuläre Erkrankungen in Deutschland unverändert die bei weitem bedeutendste Ursache für vorzeitige Invalidität und Tod darstellen.  Dies gilt für Männer ebenso wie für Frauen. Die konventionellen Risikofaktoren, unter ihnen arterielle Hypertonie, Hyperlipidämie und Diabetes, können über 80 % der kardiovaskulären Ereignisse erklären. Die koronare Herzerkrankung ist eine durch gesundheitsförderliche Lebensführung in hohem Maße vermeidbare Erkrankung. Erfahrungsgemäß ist die Umsetzung eines gesunden Lebensstiles schwierig und sehr stark vom Ausbildungsstand abhängig. Gerade Personen mit niedrigem Ausbildungsstand haben aber ein hohes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen.

Daher verwunderte es nicht, dass die von Dr. Peter Baron von Bilderling, München, vorgestellte Prospektive Screening Untersuchung älterer Arbeitnehmer der Siemens AG zeigte, dass eine überdurchschnittlich aus- und weitergebildete Mitarbeitergruppe gemäß der  geprüften Scores ein überdurchschnittlich geringes Koronarrisiko aufwies.  Die Forschergruppe um Dr. Von Bildering  plant für die kommenden Jahre Follow-up-Untersuchungen.

Prof. Helmut K.H. Gohlke, wies in Hinsicht auf das sehr unterschiedliche Koronarrisiko darauf hin, dass insbesondere in Bevölkerungsgruppen mit hohem Risiko medikamentöse Maßnahmen zur Risikoreduktion in der täglichen Praxis unverzichtbar sind. Eine Risikostratifizierung ist vor Beginn einer medikamentösen Therapie gerade in der Primärprävention außerordentlich wichtig.

Ziel der im Juni 2002 durchgeführten  KHK-Scoring-Woche  war deshalb,  das Konzept der Risikostratifizierung anhand der ESC-Charts zu fördern,  die Akzeptanz dieses Instrumentes in der niedergelassenen Praxis zu beurteilen und - zu untersuchen, wie weit mit diesem Instrument Patienten mit deutlich erhöhtem Risiko erfasst werden können.

Insgesamt nahmen 1.122 Praxen mit 27.455 Patienten am initialen Screening teil. Hierbei wurdendie Patienten  innerhalb dieser einen Woche mit den ESC-Risiko-Charts evaluiert. An der nachfolgenden Dokumentation der diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen nahmen 433 Praxen mit insgesamt 2.262 Patienten teil. 

Es zeigte sich, dass etwa 19 % der Frauen und 54 % der Männer ein als hoch einzuschätzendes (> 20 % in 10 Jahren) Risiko für koronare Herzerkrankung hatten. Diese Patienten wurden durch die Screening-Aktion neu identifiziert. Bei diesen Gruppen mit einem Gesamtrisiko von über 20 % sollten nach Expertenmeinung intensive präventive und auch diagnostische Bemühungen zum Einsatz kommen, um das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen zu vermindern.

Bei einem nicht unbeträchtlichen Teil der Patienten konnte als Folge der initialen Screening-Aktion eine koronare Herzerkrankung gesichert werden: bei 7 % der Patienten mit initial gering eingeschätztem Risiko (< 5 % in 10 Jahren und bei 22 % der Patienten, deren Risiko als sehr hoch (> 40 % in 10 Jahren) eingeschätzt wurde,  konnte eine koronare Herzerkrankung gesichert werden.

Umgekehrt konnte bei jeweils 71 %,  bzw. 21 % der Patienten eine koronare Herzerkrankung ausgeschlossen werden. Bei bis zu 40 % der Patienten in der hohen Risikokategorie (> 40 % in 10 Jahren) ergab sich der Verdacht auf eine koronare Herzerkrankung, der im weiteren Verlauf noch abgeklärt werden müsste.

Als therapeutische Konsequenz der Screening-Aktion erhielten 6 – 8 % der Patienten mit hohem oder sehr hohem Risiko einen Lipidsenker,  15 – 17 % einen ACE-Hemmer und 17 – 25 % der Patienten erhielten ASS.

In der KHK-Scoring-Woche konnte erstmals bundesweit das Kardiovaskuläre Gesamt-Risiko eines zeitnahen Querschnittes von Patienten in Allgemeinpraxen mit einem allgemein akzeptierten und praxis-tauglichen Instrument untersucht werden. Es zeigte sich - so Prof. Gohlke - dass Männer über 50 Jahren etwa dreimal häufiger einer Hochrisikogruppe zuzuordnen sind als Frauen (54% vs.19%) ,  was in etwa der relativen Inzidenz der Kardiovaskulären Ereignisse bei beiden Geschlechter in dieser Altersgruppe entspricht.

Dr. Andreas Schirmer, Bad Soden, erinnerte im Zusammenhang mit der medikamentösen Behandlung der Risikofaktoren an die Ergebnisse der HOPE-Studie  in deren Verlauf untersucht wurde, ob bei Risikopatienten die Inzidenz kardiovaskulärer Ereignisse mit dem ACE-Hemmer Ramipril gesenkt werden kann.  Die Ergebnisse dieser Studie zeigten, dass Patienten mit einem hohen Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse von einer Behandlung mit Ramipril (10 mg pro Tag) in einem überraschend hohen Ausmaß profitierten. Das Risiko für Myokardinfarkt, Schlaganfall und Tod aufgrund kardiovaskulärer Ereignisse konnte im Vergleich zur Placebo-Gruppe durch die Ramipril-Behandlung um 22% reduziert werden. Positive Effekte waren bereits nach ca. 1 Jahr nachweisbar.

Eine seit September 2000 laufende Anwendungsbeobachtung mit Delix ® protect (Ramipril) geht daher der wichtigen  Fragestellung nach, ob sich die Resultate der HOPE-Studie auch unter den abweichenden Bedingungen des alltäglichen ärztlichen Handelns reproduzieren lassen.

Eine erste Zwischenauswertung basiert auf den Daten von 10.230 ambulant behandelten Patienten. Da zum Zeitpunkt des Beginns der Beobachtungsstudie die Zulassungserweiterung auf Basis der HOPE Daten noch nicht vorlag, wurde als Zielgruppe Patienten mit Hypertonie ausgewählt, bei denen mindestens ein weiterer kardiovaskulärer Risikofaktor vorlag. Als zusätzliches Selektionskriterium für die vorliegenden Analysen galt eine dokumentierte Behandlung mit einer Ramipril-Tagesdosis von 10 mg.

9 050 Patienten (88.47% aller dokumentierten Patienten) erfüllten die oben genannten Selektionskriterien.

Wie in der HOPE-Studie litten zwei Drittel der Patienten an einer Fettstoffwechselerkrankung (66.75%) und mehr als ein Drittel der Patienten waren Diabetiker (38.43%). 52.96% der Patienten erhielten bereits vor Aufnahme in die Anwendungsbeobachtung mit Delix ® protect einen ACE-Hemmer. An antihypertensiv wirksamer Begleitmedikation erhielten 41.01 % der Patienten Betablocker, 32.15 % Diuretika und 23.03% Kalziumantagonisten. 62.81 % aller Patienten wurden mit ASS oder mit anderen Antithrombotika behandelt.

Bei Beobachtungsende erhielten 99.40% der Patienten die im Beobachtungsplan empfohlene Tagesdosis von 10 mg Ramipril. Die Behandlung mit Delix ® protect führte zu einer deutlichen Reduktion der hypertonen Ausgangswerte. So sank der systolische Blutdruck im Mittel von 160.92 mm Hg zu Behandlungsbeginn auf 139.56 mm Hg bei Beobachtungsende. Der Blutdruck liegt somit für die weitere Beobachtungsdauer auf dem Niveau, wie der Ausgangsblutdruck in der HOPE Studie.

Die Verträglichkeit der Therapie wurde bei 71.12% aller Patienten als sehr gut, bei 25.79% als gut, bei 1.07% als befriedigend und nur bei 0.35% als ungenügend beurteilt (für 1.67% der Patienten lag keine Beurteilung vor).

Entsprechend der guten Beurteilung Verträglichkeit von Delix ® wurde die Behandlung bei 97.99% aller Patienten über das Beobachtungsende hinaus fortgeführt.

Die Inzidenz an beobachteten unerwünschten Ereignissen (UE) und unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) war außerordentlich gering.

Zusammenfassend  - so Dr. Schirmer - belegen die Ergebnisse, dass es bei Patienten mit Hypertonie durch die Behandlung mit Delix® protect zu einer effektiven Senkung des Blutdrucks kommt. Die Inzidenz von bedeutenden Hypotonien auch bei Patienten mit normotonen Ausgangswerten ist sehr gering was die sehr gute Tolerabilität, wie sie auch in der HOPE Studie beobachtet wurde, belegt.

Die vorliegende Klientel weist ein ähnliches kardiovaskuläres Risikoprofil auf wie das HOPE-Kollektiv . Für den Nachweis einer Risikoreduktion ist die Beobachtungsdauer der vorliegenden Auswertung von ca. 3 Monaten zu kurz.

Ein Vergleich der Häufigkeiten kardiovaskulärer Ereignisse, wie Myokardinfarkt, Schlaganfall und kardiovaskulär bedingter Tod mit den Daten der HOPE-Studie kann frühestens nach einem Jahr Beobachtungszeit vorgenommen.

Die guten Ergebnisse hinsichtlich Verträglichkeit und Sicherheit aus der HOPE Studie werden durch die Ergebnisse der Anwendungsbeobachtung bestätigt. Sie zeigen, dass auch unter Praxisbedingungen, Verträglichkeit und Sicherheit der Gabe von Delix ® protect gewährleistet ist, das daher einen sehr wichtigen Beitrag in der Therapie kardiovaskulärer Risikopatienten leisten kann.

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Nach wie vor ist das koronare Risiko bei Männern dreimal so hoch wie bei Frauen.  Eine rechtzeitige medikamentöse Therapie wichtiger Risikofaktoren  - beispielsweise eines erhöhten Blutdrucks - kann das Koronarrisiko deutlich absenken.

Von Dr. med. Jochen Kubitschek

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Anlässlich eines von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie und Aventis Pharma gemeinsam in Mannheim veranstalteten Pressegesprächs erinnerte Prof. Helmut K.H. Gohlke, Bad Krotzingen  daran, dass kardiovaskuläre Erkrankungen in Deutschland unverändert die bei weitem bedeutendste Ursache für vorzeitige Invalidität und Tod darstellen.  Dies gilt für Männer ebenso wie für Frauen. Die konventionellen Risikofaktoren, unter ihnen arterielle Hypertonie, Hyperlipidämie und Diabetes, können über 80 % der kardiovaskulären Ereignisse erklären. Die koronare Herzerkrankung ist eine durch gesundheitsförderliche Lebensführung in hohem Maße vermeidbare Erkrankung. Erfahrungsgemäß ist die Umsetzung eines gesunden Lebensstiles schwierig und sehr stark vom Ausbildungsstand abhängig. Gerade Personen mit niedrigem Ausbildungsstand haben aber ein hohes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen.

Daher verwunderte es nicht, dass die von Dr. Peter Baron von Bilderling, München, vorgestellte Prospektive Screening Untersuchung älterer Arbeitnehmer der Siemens AG zeigte, dass eine überdurchschnittlich aus- und weitergebildete Mitarbeitergruppe gemäß der  geprüften Scores ein überdurchschnittlich geringes Koronarrisiko aufwies.  Die Forschergruppe um Dr. Von Bildering  plant für die kommenden Jahre Follow-up-Untersuchungen.

Prof. Helmut K.H. Gohlke, wies in Hinsicht auf das sehr unterschiedliche Koronarrisiko darauf hin, dass insbesondere in Bevölkerungsgruppen mit hohem Risiko medikamentöse Maßnahmen zur Risikoreduktion in der täglichen Praxis unverzichtbar sind. Eine Risikostratifizierung ist vor Beginn einer medikamentösen Therapie gerade in der Primärprävention außerordentlich wichtig.

Ziel der im Juni 2002 durchgeführten  KHK-Scoring-Woche  war deshalb,  das Konzept der Risikostratifizierung anhand der ESC-Charts zu fördern,  die Akzeptanz dieses Instrumentes in der niedergelassenen Praxis zu beurteilen und - zu untersuchen, wie weit mit diesem Instrument Patienten mit deutlich erhöhtem Risiko erfasst werden können.

Insgesamt nahmen 1.122 Praxen mit 27.455 Patienten am initialen Screening teil. Hierbei wurdendie Patienten  innerhalb dieser einen Woche mit den ESC-Risiko-Charts evaluiert. An der nachfolgenden Dokumentation der diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen nahmen 433 Praxen mit insgesamt 2.262 Patienten teil. 

Es zeigte sich, dass etwa 19 % der Frauen und 54 % der Männer ein als hoch einzuschätzendes (> 20 % in 10 Jahren) Risiko für koronare Herzerkrankung hatten. Diese Patienten wurden durch die Screening-Aktion neu identifiziert. Bei diesen Gruppen mit einem Gesamtrisiko von über 20 % sollten nach Expertenmeinung intensive präventive und auch diagnostische Bemühungen zum Einsatz kommen, um das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen zu vermindern.

Bei einem nicht unbeträchtlichen Teil der Patienten konnte als Folge der initialen Screening-Aktion eine koronare Herzerkrankung gesichert werden: bei 7 % der Patienten mit initial gering eingeschätztem Risiko (< 5 % in 10 Jahren und bei 22 % der Patienten, deren Risiko als sehr hoch (> 40 % in 10 Jahren) eingeschätzt wurde,  konnte eine koronare Herzerkrankung gesichert werden.

Umgekehrt konnte bei jeweils 71 %,  bzw. 21 % der Patienten eine koronare Herzerkrankung ausgeschlossen werden. Bei bis zu 40 % der Patienten in der hohen Risikokategorie (> 40 % in 10 Jahren) ergab sich der Verdacht auf eine koronare Herzerkrankung, der im weiteren Verlauf noch abgeklärt werden müsste.

Als therapeutische Konsequenz der Screening-Aktion erhielten 6 – 8 % der Patienten mit hohem oder sehr hohem Risiko einen Lipidsenker,  15 – 17 % einen ACE-Hemmer und 17 – 25 % der Patienten erhielten ASS.

In der KHK-Scoring-Woche konnte erstmals bundesweit das Kardiovaskuläre Gesamt-Risiko eines zeitnahen Querschnittes von Patienten in Allgemeinpraxen mit einem allgemein akzeptierten und praxis-tauglichen Instrument untersucht werden. Es zeigte sich - so Prof. Gohlke - dass Männer über 50 Jahren etwa dreimal häufiger einer Hochrisikogruppe zuzuordnen sind als Frauen (54% vs.19%) ,  was in etwa der relativen Inzidenz der Kardiovaskulären Ereignisse bei beiden Geschlechter in dieser Altersgruppe entspricht.

Dr. Andreas Schirmer, Bad Soden, erinnerte im Zusammenhang mit der medikamentösen Behandlung der Risikofaktoren an die Ergebnisse der HOPE-Studie  in deren Verlauf untersucht wurde, ob bei Risikopatienten die Inzidenz kardiovaskulärer Ereignisse mit dem ACE-Hemmer Ramipril gesenkt werden kann.  Die Ergebnisse dieser Studie zeigten, dass Patienten mit einem hohen Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse von einer Behandlung mit Ramipril (10 mg pro Tag) in einem überraschend hohen Ausmaß profitierten. Das Risiko für Myokardinfarkt, Schlaganfall und Tod aufgrund kardiovaskulärer Ereignisse konnte im Vergleich zur Placebo-Gruppe durch die Ramipril-Behandlung um 22% reduziert werden. Positive Effekte waren bereits nach ca. 1 Jahr nachweisbar.

Eine seit September 2000 laufende Anwendungsbeobachtung mit Delix ® protect (Ramipril) geht daher der wichtigen  Fragestellung nach, ob sich die Resultate der HOPE-Studie auch unter den abweichenden Bedingungen des alltäglichen ärztlichen Handelns reproduzieren lassen.

Eine erste Zwischenauswertung basiert auf den Daten von 10.230 ambulant behandelten Patienten. Da zum Zeitpunkt des Beginns der Beobachtungsstudie die Zulassungserweiterung auf Basis der HOPE Daten noch nicht vorlag, wurde als Zielgruppe Patienten mit Hypertonie ausgewählt, bei denen mindestens ein weiterer kardiovaskulärer Risikofaktor vorlag. Als zusätzliches Selektionskriterium für die vorliegenden Analysen galt eine dokumentierte Behandlung mit einer Ramipril-Tagesdosis von 10 mg.

9 050 Patienten (88.47% aller dokumentierten Patienten) erfüllten die oben genannten Selektionskriterien.

Wie in der HOPE-Studie litten zwei Drittel der Patienten an einer Fettstoffwechselerkrankung (66.75%) und mehr als ein Drittel der Patienten waren Diabetiker (38.43%). 52.96% der Patienten erhielten bereits vor Aufnahme in die Anwendungsbeobachtung mit Delix ® protect einen ACE-Hemmer. An antihypertensiv wirksamer Begleitmedikation erhielten 41.01 % der Patienten Betablocker, 32.15 % Diuretika und 23.03% Kalziumantagonisten. 62.81 % aller Patienten wurden mit ASS oder mit anderen Antithrombotika behandelt.

Bei Beobachtungsende erhielten 99.40% der Patienten die im Beobachtungsplan empfohlene Tagesdosis von 10 mg Ramipril. Die Behandlung mit Delix ® protect führte zu einer deutlichen Reduktion der hypertonen Ausgangswerte. So sank der systolische Blutdruck im Mittel von 160.92 mm Hg zu Behandlungsbeginn auf 139.56 mm Hg bei Beobachtungsende. Der Blutdruck liegt somit für die weitere Beobachtungsdauer auf dem Niveau, wie der Ausgangsblutdruck in der HOPE Studie.

Die Verträglichkeit der Therapie wurde bei 71.12% aller Patienten als sehr gut, bei 25.79% als gut, bei 1.07% als befriedigend und nur bei 0.35% als ungenügend beurteilt (für 1.67% der Patienten lag keine Beurteilung vor).

Entsprechend der guten Beurteilung Verträglichkeit von Delix ® wurde die Behandlung bei 97.99% aller Patienten über das Beobachtungsende hinaus fortgeführt.

Die Inzidenz an beobachteten unerwünschten Ereignissen (UE) und unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) war außerordentlich gering.

Zusammenfassend  - so Dr. Schirmer - belegen die Ergebnisse, dass es bei Patienten mit Hypertonie durch die Behandlung mit Delix® protect zu einer effektiven Senkung des Blutdrucks kommt. Die Inzidenz von bedeutenden Hypotonien auch bei Patienten mit normotonen Ausgangswerten ist sehr gering was die sehr gute Tolerabilität, wie sie auch in der HOPE Studie beobachtet wurde, belegt.

Die vorliegende Klientel weist ein ähnliches kardiovaskuläres Risikoprofil auf wie das HOPE-Kollektiv . Für den Nachweis einer Risikoreduktion ist die Beobachtungsdauer der vorliegenden Auswertung von ca. 3 Monaten zu kurz.

Ein Vergleich der Häufigkeiten kardiovaskulärer Ereignisse, wie Myokardinfarkt, Schlaganfall und kardiovaskulär bedingter Tod mit den Daten der HOPE-Studie kann frühestens nach einem Jahr Beobachtungszeit vorgenommen.

Die guten Ergebnisse hinsichtlich Verträglichkeit und Sicherheit aus der HOPE Studie werden durch die Ergebnisse der Anwendungsbeobachtung bestätigt. Sie zeigen, dass auch unter Praxisbedingungen, Verträglichkeit und Sicherheit der Gabe von Delix ® protect gewährleistet ist, das daher einen sehr wichtigen Beitrag in der Therapie kardiovaskulärer Risikopatienten leisten kann.

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