Produktprofil:
Delmuno®
Stand:
März 2002
Delmuno®
2,5/2,5 mg Delmuno® 5/5 mg Wirkstoffe: Felodipin und
Ramipril. Verschreibungspflichtig.
Zusammensetzung:
1 Filmtablette Delmuno 2,5/2,5 mg enthält Felodipin 2,5 mg/Ramipril
2,5 mg, 1 Filmtablette Delmuno 5/5 mg enthält Felodipin 5mg/Ramipril
5 mg.
Sonstige
Bestandteile: Eisenoxidhydrat, E 172; Eisen(III)-oxid, E 172;
Hydroxypropylcellulose; Poly(O-2-hydroxypropyl,O-methyl)cellulose;
Lactose; Maisstärke; mikrokristalline Cellulose; Hartparaffin;
Macrogol 6000; Macrogolglycerolhydroxystearat;
Propyl(3,4,5-trihydroxybenzoat); Natriumaluminiumsilicat;
Octadecylhydrogenfumarat, Natriumsalz; Titandioxid, E 171.
Anwendungsgebiete:
Behandlung der essentiellen Hypertonie bei Patienten, deren
Blutdruck mit den Einzelsubstanzen in gleichen Dosen entsprechend
der angestrebten fixen Kombination eingestellt ist.
Gegenanzeigen:
Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Felodipin, Ramipril,
andere ACE-Hemmer oder einen der sonstigen Bestandteile von Delmuno;
Patienten mit angioneurotischem Ödem in der Vorgeschichte;
Schwangerschaft; stillende Frauen; instabile hämodynamische Zustände:
Kreislaufschock, unbehandelte Herzinsuffizienz, akuter
Myokardinfarkt, instabile Angina pectoris, Schlaganfall; Patienten
mit AV-Block II. oder III. Grades; Patienten mit stark eingeschränkter
Leberfunktion; Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance
< 20 ml/min) und Dialysepatienten.
Warnhinweise:
Die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern und hochpermeablen
Dialysemembranen, Hämofiltration, LDL-Apherese und
Desensibilisierungstherapie mit Bienen- oder Wespengift ist zu
vermeiden, da dies zu schweren anaphylaktoiden Reaktionen führen
kann. Überempfindlichkeitsreaktionen können auch nach
Insektenstichen vorkommen.
Nebenwirkungen:
In Zusammenhang mit Felodipin: Anschwellen der Knöchel,
Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Gesichtsrötung (Flush),
Palpitationen, Tachykardie, Übelkeit, Erbrechen, Gingivahyperplasie,
Exanthem, Pruritus, Photosensibilität. Einzelfallberichte von:
Extrasystolen, Arthralgie, Myalgie, Parästhesien, Überempfindlichkeitsreaktionen
(wie z.B. Urtikaria), Erhöhung der Leberenzyme, Verwirrtheit,
Schlafstörungen, angioneurotisches Ödem und Impotenz, jedoch
konnte ein eindeutiger Zusammenhang mit Felodipin nicht hergestellt
werden. Fälle von Gingivahyperplasie bei Patienten mit ausgeprägter
Gingivitis/Parodontitis. In Einzelfällen Hypotonie mit Tachykardie,
welche eine Angina pectoris verschlimmern kann. Vereinzelt Hyperglykämie.
In Zusammenhang mit Ramipril: Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit,
Synkopen, Appetitlosigkeit, Schmerzen im Thoraxbereich, Impotenz,
Schwitzen, orthostatische Kreislaufregulationsstörungen einschließlich
Hypotonie, Tachykardie, Palpitationen, Kreislaufschock, koronare und
zerebrovaskuläre Insuffizienz, Angina pectoris, Myokardinfarkt,
transitorische ischämische Attacken, ischämischer zerebraler
Insult, periphere Ödeme, vorübergehende erektile Impotenz,
Raynaud-Syndrom, Übelkeit, Diarrhoe, abdominelle Schmerzen,
Geschmacksveränderungen, Mundtrockenheit, Stomatitis, Erbrechen,
Obstipation, Ileus, Exanthem, Pruritus, Urtikaria (manchmal mit
Fieber); angioneurotisches Ödem mit Schwellung von Gesicht, Gliedmaßen,
Zunge, Glottis und/oder Kehlkopf; Alopezie, Onycholyse, Erythema
multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, Epidermolysis acuta toxica (Lyell-Syndrom),
Psoriasis-ähnliche Hautveränderungen, Photosensibilisierung,
Pankreatitis, Anstieg des Serumbilirubins und/oder der Leberenzyme,
hepatozelluläre oder cholestatische Hepatitis, Leberinsuffizienz,
trockener Husten, Bronchitis, Bronchospasmus, Dyspnoe,
Verschlimmerung von Asthma, Rhinitis, Sinusitis, Muskelkrämpfe,
Myalgie, Arthralgie, Parästhesien, Tremor, Depression, Nervosität,
Schlafstörungen, Verwirrtheit, Angstgefühl, verminderte Libido,
Anstieg des Serum-Harnstoffs und des Serum-Kreatinins, eingeschränkte
Nierenfunktion, in Einzelfällen Progression bis zum akuten
Nierenversagen, Verschlimmerung einer bestehenden Proteinurie, Sehstörungen,
Konjunktivitis, Tinnitus, Hör- und Gleichgewichtsstörungen. In
Einzelfällen ein Symptomenkomplex aus einem oder mehreren der
folgenden Symptome: Fieber, Serositis, Vaskulitis, Myalgie,
Myositis, Arthralgie/Arthritis, erhöhte ANA-Titer, Erhöhung der
BSG, Eosinophilie, Leukozytose, Exanthem, Photosensibilisierung oder
andere Hautreaktionen. Vereinzelt makulopapuläres Exanthem,
Pemphigus, Psoriasis sowie Psoriasis-ähnliches, pemphigoides oder
lichenoides Exanthem und Enanthem. Sehr selten Neuropathie und Gynäkomastie.
Einzelfälle von hämolytischer Anämie, Agranulozytose,
Panzytopenie und Knochenmarksdepression. Abfall des Serum-Natriums möglich.
Ein Anstieg des Serum-Harnstoffs und Serum-Kaliums möglich,
besonders bei Patienten mit Niereninsuffizienz. Verminderung des Hämoglobins,
des Hämatokrits, der Leukozyten- und Thrombozytenzahl, außerdem in
Einzelfällen Agranulozytose, Panzytopenie oder hämolytische Anämie.
Verkehrshinweis:
Eingeschränkte Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit möglich.
Beim Autofahren oder Bedienen von Maschinen kann dies ein Risiko
darstellen.
Gekürzte
Angaben - vollständige Information siehe Fach- bzw.
Gebrauchsinformation, die wir Ihnen auf Wunsch gern zur Verfügung
stellen.
Stand:
März 2002.
Pharmazeutischer
Unternehmer: Aventis Pharma Deutschland GmbH, Frankfurt/Main,
Mitvertrieb: Albert-Roussel Pharma GmbH, Wiesbaden Postanschrift:
Aventis Pharma Deutschland GmbH, Postfach 1109, D-65796 Bad Soden/Ts.
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