ACE-Hemmer Therapie: der mit Abstand bestuntersuchte
ACE-Hemmer Ramipril steht
nach wie vor im Zentrum einer effizienten Prophylaxe und Therapie
der wichtigsten Herz-Kreislauferkrankungen
Von
Dr. med. Jochen Kubitschek
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Für
viele ACE-Hemmer liegen aber keine größeren Studien zur Herzinsuffizienz
vor. Bereits hier muss daher festgestellt werden - so Prof. Klein
- dass nicht alle ACE-Hemmer im klinischen Einsatz gleich zu bewerten
sind, da viele ACE-Hemmer zur Behandlung der Herzinsuffizienz nicht
zugelassen sind.
Durch
die Ergebnisse der HOPE-Studie
(The heart outcomes prevention evaluation study) hat der ACE-Hemmer
Ramipril eine weitere
Therapieindikation erhalten, nämlich die Vermeidung kardiovaskulärer
Ereignisse bei Patienten mit Atherosklerose oder einem Diabetes
mellitus plus einem weiteren kardiovaskulären Riskofaktor.
Abstract
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Viele Studien haben in den vergangenen Jahren zunehmend die Rolle
der Nierenfunktion für die Entwicklung und den Verlauf kardialer
Erkrankungen in den Vordergrund gerückt. Dieser Zusammenhang wird
nach Meinung von Priv.-Doz.
Dr. med. Jörg Kreuzer, Medizinische Universitätsklinik Heidelberg,
vielfach bei den Therapieentscheidungen noch nicht ausreichend berücksichtigt.
Patienten mit subklinisch gestörter Nierenfunktion werden oft nicht
erkannt, da noch eine große Unsicherheit über die Bedeutung der
erhobenen Befunde herrscht.
Therapiestrategien
werden daher, etwa bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit mit
oder ohne vorhergehenden Herzinfarkt, oftmals vor allem auf das
Herz ausgerichtet. Viel weniger Augenmerk wird bislang auf die Bedeutung
einer Nierenfunktionsstörung für die Progredienz einer Herzinsuffizienz
oder einer KHK gelegt. Große
klinische Untersuchungen konnten nachweisen, dass z.B. eine Reduktion
der glomerulären Filtrationsrate unter 44 ml/min, ein Wert der gerade
bei ältere Patienten durchaus nichts selten ist, mit einer Verdopplung
der kardiovaskulären Mortalität einhergeht. Abstract
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